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Bäcker fürchten Fahrverbote

Fahrverbote drohen. Der Zentralverband fordert lange Übergangsfristen für ältere Dieselfahrzeuge. (Quelle: Fotolia/bluedesign)+
Fahrverbote drohen. Der Zentralverband fordert lange Übergangsfristen für ältere Dieselfahrzeuge. (Quelle: Fotolia/bluedesign)

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Der Zentralverband des Bäckerhandwerks sorgt sich um die Folgen des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts und fordert lange Übergangsfristen.

Berlin (abz). Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu Fahrverboten von Dieselfahrzeugen hätte weitreichende Auswirkungen für das Bäckerhandwerk, so , Präsident des Zentralverbands: „Betroffen wären zahlreiche Lieferfahrzeuge sowie natürlich unsere Mitarbeiter, die teilweise nicht auf den öffentlichen Nahverkehr ausweichen können. Politik und Autohersteller müssen nun zügig Lösungen finden, die sicherstellen, dass unsere Mitgliedsbetriebe weiterhin ihre Geschäfte und Kunden beliefern können und unsere Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz erreichen“.

Der Zentralverband weist in seiner Pressemitteilung darauf hin, dass die Kommunen und Städte zwar die Möglichkeit zur Erlassung des Fahrverbots hätten, diese jedoch auf Verhältnismäßigkeit prüfen und nicht zwingend umsetzen müssten. Es gebe Maßnahmen und Lösungswege, mit denen sich Schadstoffe spürbar reduzieren und Fahrverbote vermeiden ließen. Lange Übergangsfristen seien unabdingbar, da zahlreiche Lieferfahrzeuge von der Regelung betroffen wären.

Das Bundesverwaltungsgericht habe darüber hinaus klargestellt, dass es hinreichender Ausnahmen, z.B. für Handwerker oder bestimmte Anwohnergruppen, bedarf.

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