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Die Teuersten sind die Besten

Bilderbuchbrötchen sind keine Selbstverständlichkeit, wie jetzt wieder in einer Sendung des NDR-Fernsehens gezeigt wurde.  (Quelle: Kauffmann)+
Bilderbuchbrötchen sind keine Selbstverständlichkeit, wie jetzt wieder in einer Sendung des NDR-Fernsehens gezeigt wurde. (Quelle: Kauffmann)

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Brötchen-Test

Das NDR-Fernsehen hat die Qualität der Brötchen von fünf Anbietern testen lassen

„Wir haben im Krieg und nach dem Krieg gelernt, mit allem fertig zu werden, deshalb essen wir auch alle Brötchen“, so ein im NDR-Fernsehen. Ist es wirklich so schlimm? Der TV-Sender wollte es genauer wissen und hat für einen Beitrag zur besten Sendezeit Brötchen von fünf verschiedenen Anbietern unter die Lupe nehmen lassen – von der Bundesanstalt für Ernährung und in Detmold (Max Rubner-Institut).

Dort kamen von (30 Cent), Bosselmann (27 Cent), Landbäcker Garde (27 Cent), Backwerk (19 Cent) und Rewe (17 Cent) auf den Prüfstand. Und im Beitrag mit dem Titel „Wie gut sind teure Brötchen“ wurde eine eindeutige Antwort gegeben: Die Kamps-Brötchen machten das Rennen, die teuersten Brötchen waren laut Institutsmitarbeiter Günter Unbehend und seinen Kollegen die Besten. Sie landeten in allen Kategorien (Volumen und Gewicht, Kruste, Krume und Geschmack) auf dem ersten Platz. Garde-, Backwerk- und Bosselmann-Brötchen belegten in der Gesamtwertung Platz 2 und am schlechtesten waren die billigsten Brötchen – die von Rewe.

Erfreulich ist, dass Filialbäcker Garde (Tochter der Unternehmensgruppe Siebrecht) beim Geschmack, beim Volumen und Gewicht mit Kamps an der Spitze lag. Die Wertung „klumpender Teig beim Kauen“ in der Kategorie „Krume“ ist allerdings kein Ruhmesblatt. Hier wird deutlich, dass in Sachen Qualität noch Luft nach oben ist. Außerdem sollte man erwarten, dass Handwerksbäcker Produkte herstellen können, die mit von Kamps qualitativ vergleichbar sind.


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  • Snacks
    Werner Kräling | Jürgen Rieber

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