ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Die Kunst des Scheiterns

Die Kunst des Scheiterns (Quelle: Unternehmen)+
Die Kunst des Scheiterns (Quelle: Unternehmen)

Weitere Artikel zu


Kommentar

Das erklärte Ziel unternehmerischer Tätigkeit sollte immer sein, Gewinne zu machen, um reinvestieren und von seiner Tätigkeit gut leben zu können – und solvent zu sein. Denn Zahlungsfähigkeit ist vor allem im Zusammenhang mit einer alten Kaufmannsregel zu sehen.

Ein Geschäft ist nur dann gut, wenn es für beide Seiten gut ist. In diesem Sinne ist die , sprich , eine geschäftliche Spaßbremse ersten Ranges, weil Geschäftspartner wie Lieferanten, Banken, Versicherungen – und vor allem das Personal – nicht mehr für ihre Dienstleistungen und Waren honoriert werden.

Sprich, bei Zahlungsunfähigkeit geht die Rechnung in mehrfacher Hinsicht nicht auf. Aber wer will sich als mehr oder weniger „gelernter“ Unternehmer das Scheitern eingestehen oder sich das Scheitern auch noch amtlich bestätigen lassen? Wer hat gerne schriftlich, dass er sich unternehmerisch vergaloppiert hat? Wer will schon den Meisterbrief fürs Scheitern? So ist es durchaus verständlich, dass der Gang zum erst angetreten wird, wenn es nicht mehr anders geht.

Zu verhindern wäre das in vielen Fällen, wenn die Fehlentwicklungen und das Scheitern schon früh angegangen würden. Der größte unternehmerische Fehler ist es nälich, keine Beratung in Anspruch zu nehmen, um das Ruder rechtzeitig herumreißen zu können.

Ich will hier nicht dem fahrlässigen Scheitern das Wort reden. Aber die Kunst des Scheiterns, besteht eben darin, nicht weiter nur zu reagieren, sondern rechtzeitig zu agieren.

Nicht schön, aber häufig unumgänglich: die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.
Auch interessant

Mit der Pleite kommt die Chance

Interpol fahndet europaweit nach dem abgetauchten Geschäftsführer, Mitarbeiter versuchen, den Laden in Eigenregie weiterführen, scheitern, hoffen – und werden für ihre Beharrlichkeit mit der mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel