ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Das Gewissen kauft immer häufiger mit ein

Weitere Artikel zu


München (abz). Im Januar Erdbeeren aus Spanien? Eher die günstigen Eier aus Bodenhaltung anstatt der Bio-Eier vom Freiland? Wie viel Fleischkonsum ist moralisch vertretbar? Laut einer Studie des Hausgeräteherstellers Ritterwerk spricht das Gewissen beim Kauf von Lebensmitteln immer häufiger mit.

Konsumenten schauen demnach zunehmend genauer hin, was drin ist. 45 Prozent der Deutschen achten beim Kauf von Nahrungsmitteln auf bestimmte Inhaltsstoffe – was ebenso nicht nur gesundheitliche Gründe haben muss, sondern mit Blick auf das umstrittene Palmöl auch ethische.

Kunden interessieren

sich für die Herkunft von Waren

Wie die Studienergebnisse zeigen, ist es jedem zweiten Konsumenten in Deutschland wichtig, woher die Ware kommt (50 Prozent). Wer pro Woche eine Ananas, eine Avocado oder andere exotische Früchte isst, verschlechtere laut Studie seinen ökologischen Fußabdruck um 1,5 Kilogramm Kohlendioxid.

Aber nicht nur ökologische Gründe seien für immer mehr Deutsche ein Auslöser, regional erzeugte Ware zu kaufen. Für knapp 80 Prozent sei der Hauptgrund hierfür die Unterstützung der heimischen Wirtschaft.

Weitere Artikel aus Fokus vom 29.12.2018:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel