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Das Frühstück von Ikea nach Hause ans Bett

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Der schwedische Möbelkonzern will den Geschäftsbereich Restaurant ausbauen und denkt auch über einen Lieferservice nach

München (dk). Zu zum frühstücken – das ist für viele Menschen, die in der Nähe der schwedischen Möbelhäuser wohnen, schon lange nicht mehr abwegig. An Samstagen stürmen viele Kunden nach Hausöffnung direkt in den Restaurant- und Bistro-Bereich, um dort für wenig Geld ausgiebig zu frühstücken. Der zum Nachfüllen kostenlos in Selbstbedienung zu zapfende Kaffee ist hier sicher ein wichtiges Entscheidungskriterium.

Im Geschäftsbereich „Restaurant“ hat Ikea im vergangenen Jahr mit einem Plus von 4,1 Prozent 230,5 Mio. Euro Umsatz erzielt. Von den jährlich rund 100 Mio. Besuchern der 53 deutschen Ikea-Häuser verköstigen sich laut Konzern rund 40 Mio. Kunden in den verschiedenen Restaurantbereichen.

Nun denkt Ikea Deutschland darüber nach, das unter „Ikea Food“ laufende Segment auszubauen. International testete der Konzern schon verschiedene Konzepte – wie Lokale, in denen Gäste an der Seite von Profis ihr Essen selbst kochen oder hierzulande den Ikea-Food-Truck.

Nach dem Tod des Gründers wollen die Nachfolger den stärken, den das Unternehmen jahrelang vernachlässigt hat. Als Türöffner für die Möbellieferung nach Hause könnten dienen. Food-Managerin Stavroula Ekoutsidou: „Ein Ikea-Frühstück als Paket ans Bett wäre eine gute Idee.“

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