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Damit der Kaffee schmeckt

Barista Axel Jahraus (links): +
Barista Axel Jahraus (links): "Beim Halbautomaten ist die Getränkequalität direkt vom Können des Barista abhängig." (Quelle: Archiv / Wolf)

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Kaffeemaschine, Wasser und Kaffeebohnen - eine einfache Formel für eine gute Tasse des schwarzen Getränks, die nicht immer gelingt.

Stuttgart (abz). Kaffeemaschine, Wasser und Kaffeebohnen machen eine gute Tasse . Doch so einfach diese Formel auf den ersten Blick scheint, so schwierig ist sie in der Praxis umzusetzen. Denn bei der Zubereitung kommt es auf mehr an als nur die Wasser- und Kaffeemenge – oder die Brühtemperatur. Ebenso wichtig für den gelungenen Kaffeegenuss sind etwa der Mahlgrad und damit die Brühtemperatur.

Barista Axel Jahraus weist auf Fehler hin, die bei der Kaffeezubereitung vermieden werden sollen:

1. Mangelhafte Bohnen- oder Kaffeemehlqualität, auch durch zu lange oder falsche Lagerung.

2. Ein zu niedriger oder zu hoher Wareneinsatz, denn nur die richtige Dosierung garantiert die angestrebte Qualität.

3. Ein falscher Mahlgrad des Kaffeemehls: Ist das Kaffeemehl zu grob eingestellt, schmeckt das Getränk flach und fad; ist es zu fein, werden die Bitterstoffe im Kaffee durch die lange Brühzeit zu dominant.

4. Eine zu niedrige oder zu hohe Brüh- und Bevorratungstemperatur oder zu lange Standzeiten.

5. Tassen müssen vorgewärmt sein, denn nur so bewahren sie das Aroma des Kaffees und lassen es voll entfalten.

6. Schlechte oder ungeeignete Wasserqualität beziehungsweise erschöpfte Wasserfilter haben einen deutlichen Einfluss auf den Kaffee. Nur optimales Wasser garantiert entsprechende Qualität.

7. Die unzureichende Reinigung der Kaffeemaschine hat einen direkten, negativen Einfluss auf die Getränkequalität. Nur die regelmäßige Reinigung der Maschine verhindert Auswirkungen auf den Geschmack.


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