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Café-Geschmack ist King

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Burger King setzt in Deutschland auf Coffeeshops

München (p). Nach dem Erfolg von McDonald’s mit der Linie McCafé setzt nun auch Burger King auf Kaffee- und Kuchenangebote. Die US-Fast-Food-Kette mit deutschem Sitz in München wolle in Deutschland mit eigenen Coffeeshops Umsatz machen, gibt die Wirtschaftswoche bekannt. „Wir sind dabei, mehrere hundert Restaurants auf ein neues Design umzustellen“, teiltDeutschland-Chef Andreas Bork der Wirtschaftszeitung mit. 100 veränderte Standorte gibt es bereits. Um die Umgestaltung zu beschleunigen, hat Burger King seinen Franchisenehmern „einen starken monetären Anreiz“ geboten. „Wir planen, deutschlandweit pro Jahr 100 Standorte zu modernisieren, und bei 90 Prozent der Fälle integrieren wir eine Kaffeebar“, erklärt Bork. Partner ist der amerikanische Kaffee- und Teeanbieter Sara Lee. Das Gebäck für die Kaffeebar wird derzeit vom italienischen Unternehmen Bindi geliefert. Eine Ergänzung des Angebotes um herzhaftes Gebäck sei eine weitere Möglichkeit, aktuell jedoch noch Zukunftsmusik.

Von der Neuerung verspricht sich Burger King neben einer Umsatzsteigerung auch eine stärkere Markenbindung und höhere Kundenzufriedenheit. Es gebe aber auch Standorte, wo das Konzept aufgrund des Konkurrenzumfeldes und der Größe keinen Sinn mache, räumt Bork gegenüber der Wirtschaftswoche ein.

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