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BVE: „Deutschland ist keine Insel“

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Ernährungsindustrie fordert mehr Realitätssinn bei Gentechnik-Debatte

Berlin (age). Mehr Realitätssinn in der öffentlichen Debatte um die „grüne Gentechnik“ hat der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Dr. Peter Traumann, gefordert. Die Ernährungsindustrie beziehe ihre Rohstoffe von internationalen Märkten, auf denen gentechnisch veränderte Produkte gang und gäbe seien. „Selbst wenn wir es wollten, könnten wir uns in Deutschland nicht als Insel verstehen und von diesen Entwicklungen abschotten“, sagte der scheidende BVE-Chef anlässlich der Eröffnungspressekonferenz zur diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin. Er könne nur davor warnen, sich hierzulande „von fundamentalistischen Gutmenschen verängstigen und durch irreführende Begriffe unter Druck setzen zu lassen“. Produkte, die in Deutschland im weitesten Sinne mit der Gentechnik in Berührung gekommen sein könnten, „sind erstens legal hergestellt und vermarktet und zweitens nach den Erkenntnissen der Wissenschaft völlig sicher“.

Dr. Traumann sagte voraus, dass die grüne Gentechnik in der Lebensmittelproduktion zunehmend Realität werde. Aus seiner Sicht wäre es unverantwortlich, „wenn wir eine verantwortungsbewusste Weiterentwicklung dieser Technologie allein unseren ausländischen Konkurrenten überlassen würden“.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner, warf der Bundesregierung im Zusammenhang mit der grünen Gentechnik Innovationsfeindlichkeit vor.

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