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Bundesministerium will Kladdenlösung

Allergene in loser Ware müssen ab 13. Dezember ausgewiesen werden.  (Quelle: Kauffmann/Archiv)+
Allergene in loser Ware müssen ab 13. Dezember ausgewiesen werden. (Quelle: Kauffmann/Archiv)

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Kennzeichnungspflicht

Endlich sagt das , wie es sich die Kennzeichnung von Allergenen in loser Ware vorstellt. Jetzt muss die Branche Stellung beziehen.

Berlin (abz). Am Dienstag hat das Bundesministerium seinen Vorschlag präsentiert; bis 5. August sollen die Stellungnahmen der betroffenen Branchen vorliegen. Wie Peter Loosen, Geschäftsführer des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde, sagt, will des Ministerium, dass Informationen zu Allergenen grundsätzlich in schriftlicher Form vorzuhalten sind. Auf EU-Ebene dagegen seien auch mündliche Informationen beim Verkaufsgespräch zulässig, wenn ein Aushang auf sie hinweist.

Nach dem Vorschlag des Bundesministeriums würde es eine Kladdenlösung geben. Dort würden Rezepturen mit ausgewiesenen Allergenen festgehalten. Denkbar sei auch ein Kassensystem, in das Informationen eingegeben und ausgedruckt werden können, wenn der Kunde dies wünscht, so Loosen gegenüber der Lebensmittel Zeitung. Unklar ist noch, ob die Umsetzungsfrist bis 13. Dezember ausreicht oder ob den Unternehmen eine Übergangsfrist eingeräumt werden muss.

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