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Biosiegel besser nutzen

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Logo sollte als Marketinginstrument behandelt werden

Berlin (age). Unterschiedliche Reaktionen hat der Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine Weiterentwicklung des deutschen Biosiegels in Politik, Wirtschaft und Verbänden hervorgerufen.

In einer Debatte anlässlich der Einbringung des Antrags in den Bundestag kritisierte der SPD-Bundestagsabgeordnete Gustav Herzog den Unionsvorschlag als falschen Ansatz, um den Ökolandbau regionaler und damit in der Gesamtbilanz ökologischer zu machen. Das Biosiegel sei nicht dazu geschaffen, deutschen Betrieben einen protektionistischen Marktvorteil zu schaffen, so Herzog. Zurückhaltender äußerte sich der Obmann der Grünen im Ernährungsausschuss, Friedrich Ostendorff. Die Union greife mit ihrem Antrag ein Kernproblem des deutschen Ökolandbaus auf, der es schwer habe, sich mit seinen Premiumprodukten gegen No- name-Bioprodukte durchzusetzen.

Der agrarpolitisches Sprecher der FDP, Hans-Michael Goldmann, forderte, das Biosiegel künftig als Marketinginstrument für die heimische Landwirtschaft zu nutzen. Zu diesem Zweck sei es sinnvoll, das Siegel nur an solche Produkte zu vergeben, die nach den hohen Standards der hiesigen Anbauverbände erzeugt werden.

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