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Bio-Backwaren aus der Truhe

Bio-Backwaren sind das Kerngeschäft von Herzberger. (Quelle: Archiv / Kauffmann)+
Bio-Backwaren sind das Kerngeschäft von Herzberger. (Quelle: Archiv / Kauffmann)

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Erweiterung

Herzberger investiert 30 Mio. Euro in eine neue TK-Produktion. Damit soll das Angebot für Endkunden ausgebaut werden.

Fulda (abz). Die Bio-Bäckerei baut eine zweite Bio-Bäckerei in Fulda. Wie Osthessen-News berichtet, investiert die Großbäckerei rund 30 Mio. Euro. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, erste Auslieferungen sind für den Spätsommer 2016 geplant. Bei Vollauslastung sollen in dem neuen Werk 70 bis 100 Beschäftigte arbeiten. Herzberger-Geschäftsführer begründet den Schritt mit dem wachsenden Markt für Tiefkühlteiglinge im und bei Endverbrauchern. Qualitativ hochwertige Bio-Produkte seien in beiden Sortimentsbereichen bisher kaum verfügbar, so Kollmann weiter. Mit seinen Erfahrungen als Zulieferer für den Einzelhandel verfüge das Unternehmen über Kompetenzen in genau diesen Segmenten und schaffe mit dem neuen Sortiment ein Angebot für Endkunden.

Die Geschäftserweiterung kommt nicht von ungefähr. Vor rund zwei Jahren sind die Filialen von - zu dessen Firmengeflecht die Großbäckerei Herzberger gehört hat - an Migros verkauft worden. Durch die entstehende Neuorientierung gingen Umsätze verloren, da zum Geschäft auch die Belieferung der Markt-Cafés von Tegut gehörte. Um sich neuen Kunden zu öffnen, hat Herzberger die Marke „Gutes gut gebacken“ kreiert. Dabei handelt es sich um Bio-Brötchen und -Baguettes zum Backen für zu Hause, die seit Juli 2014 von Kaufland geführt werden.

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