ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Frischback streicht Arbeitsplätze

Frischback will in Zukunft kleinere Brötchen backen. (Quelle: Archiv ABZ)+
Frischback will in Zukunft kleinere Brötchen backen. (Quelle: Archiv ABZ)

Weitere Artikel zu


Betrieb

Das insolvente Unternehmen will die Belegschaft von aktuell 760 auf rund 680 reduzieren.

Erfurt/Düsseldorf (aram). Der Großfilialist reagiert auf die erneute Insolvenz mit , Filialschließungen und der Beendigung des Liefergeschäfts. Rund 80 der aktuelle 760 Stellen werden im Zuge der Restrukturierung wegfallen. Das bestätigte Markus Haase von der Beratungsgesellschaft Buchalik Brömmekamp, die für Frischback tätig ist. Es werde eine Sozialauswahl getroffen, so Haase weiter, der als Grund für den Stellenabbau auch die Zentralisierung der Produktion in Erfurt nennt. Einen Betriebsrat gibt es bei Frischback nicht.

Weitere Gründe sind die Schließung von rund zehn der derzeit 103 Filialen und der Stopp des Liefergeschäfts an Krankenhäuser, Schulen, Kitas und Altenheime. "Zehn ist eine Fixzahl", so Haase. Wie viele Filialen letztlich tatsächlich geschlossen werden, hänge von den Ergebnissen einer noch ausstehenden Analyse ab. Das Ende der Lieferungen sei das Resultat der Diskrepanz aus Aufwand und Umsatz: Frischback habe in der Vergangenheit rund 25 Millionen Euro mit dem Filial-, fünf Millionen mit dem Liefergeschäft umgesetzt, das jedoch vergleichsweise kostenintensiv gewesen sei.

Weitere Artikel aus Fokus vom 11.01.2019:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel