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Verbraucherschutzminister fordern Kennzeichnung

Nach dem Willen der Verbraucherschutzminister soll es bald zur Herkunft von gefrorenem Obst und Gemüse detaillierte Informationen geben. Die Minister fordern bei ihrer Tagung in Bad Nauheim den Bund auf, sich auf europäischer Ebene für eine zeitnahe Einführung solcher Angaben einzusetzen. Der Verbraucher habe das Recht, die Herkunft auch bei Tiefkühlware zu kennen.

Kritik an Verbraucherschutzgesetzen üben dagegen Verbände. Die Politik müsse beim Verbraucherschutz stärker auf Aufklärung und Information setzen statt auf Verbote, fordern der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Markenverband. „Es ist eine Illusion, der fürsorgliche Staat könne einen umfassenden Schutz vor jeglichen Risiken bieten“, so Dieter Schweer, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung. Die Politik müsse Verbrauchern mehr Eigenverantwortung zutrauen. Bereits heute gebe es ausreichende gesetzliche Informationspflichten.

BVE-Vorsitzender Jürgen Abraham: „Wettbewerb ist ein Garant für Produktqualität. Lebensmittel waren in Deutschland noch nie so sicher und so vielfältig wie heute.“ Zahlreiche verbraucherpolitische Initiativen entpuppten sich immer öfter als Bevormundung durch die Hintertür. Politik „von oben“ solle die Verbraucher zu „richtigem“ Konsum bewegen.

Das Lebensmittelrecht bestimmt auch die Gestaltung von Nährwertangaben auf Verpackungen.
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Detmold (abz). Die Kennzeichnung der Lebensmittel werde nicht nur gesetzlich gefordert, sondern gehöre auch zu einem fairen Umgang mit den Verbrauchern. Diese Meinung vertritt die mehr...

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