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Belastende Ballaststoffe

Diese Kekse sind wohl nicht mit +
Diese Kekse sind wohl nicht mit "Metallhaaren" angereichert. Anders sieht es bei manchen Produkten aus Verden aus. (Quelle: Archiv)

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Rückrufaktion

Ein Zulieferer von Aldi, Edeka und Netto muss einige Keksmischungen aus dem Markt nehmen. Grund: eingebackene Metallteile.

Verden (abz). "Wir haben heute leider festgestellt, dass durch einen an uns gelieferten Rohstoff metallische Fremdkörper in unsere Produktionsprozesse gelangt sind", heißt es auf der Hompage der Keks- und Waffelfabrik Hans Freitag mit Sitz in Verden (Niedersachsen). Das Unternehmen beliefert unter anderem Aldi, Edeka und Netto mit verpackten Keks- und Waffelmischungen. Da sich in verschiedenen Kekssorten etwa vier Zentimenter lange "Metallhaare" befinden könnten, werden mutmaßlich betroffenen Keksmischungen "aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes" aus dem Markt genommen.

Wie hoch der wirtschaftliche Schaden durch die nicht vorgesehenen Ballaststoffe ist, ist nicht bekannt. Jedenfalls ist die  der  Firma Hans Freitag  Teil eines offensiven Krisenmanagements. Damit versucht  der Keksproduzent zumindest den Imageschaden so gering wie möglich  zu halten:

"Auch wenn unsere, an den Verpackungsmaschinen installierten Metalldetektoren, diese Metallhaare finden und ausschleusen können, so bleibt doch ein Restrisiko, dass nicht alle betroffenen Verpackungen restlos gefunden wurden. Aus diesem Grunde sehen wir es als unsere Pflicht an, Verbraucher, Handelskunden und die Presse über diesen Vorfall zu informieren", lautet die etwas verharmlosende Erklärung auf der Homepage.

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