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„Die Umstellung auf Biolandbau lohnt sich“
Etwa ein Drittel aller Bio-Umsätze in Europa werden in Deutschland generiert
Bohlsen (age). „Umstellung auf Biolandbau lohnt sich“, lautet die Botschaft einer Initiative bestehend aus dem Naturkost-Handelsunternehmen Alnatura, dem Anbauverband Bioland und über 20 namhaften Bioherstellern wie der Bohlsener Mühle, der Molkerei Söbbeke, der Metzgerei Packlhof, Allos und Marschland. Deren Ziel ist es laut Bioland, der sich weiter öffnenden Schere zwischen wachsender Nachfrage nach Biolebensmitteln und knappen Rohstoffen aus heimischem Anbau entgegenzuwirken. Auf einer Informationsveranstaltung für umstellungsinteressierte Landwirte und Biohersteller in der Bohlsener Mühle appellierte Dr.Manon Haccius, Mitglied der Geschäftsleitung von Alnatura, an die gemeinsame Verantwortung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.
Perspektiven aufzeigen
„Die Umstellung auf Biolandbau lohnt sich: Wir möchten umstellungsinteressierten Landwirten dauerhafte Perspektiven aufzeigen. Alnatura will damit insbesondere den Biorohwarenbezug aus heimischer Produktion für die eigenen Produkte absichern.“ Volker Krause, Inhaber der Bohlsener Mühle und Pionier der Biobranche, weiß aus langjähriger Erfahrung: „Gesicherte Abnahmeverträge und ein Vertrauen in neue Absatzwege sind für Landwirte zentrale Kriterien für die Umstellungsentscheidung. Diese Sicherheit können wir als bedeutender Biogetreideverarbeiter den Landwirten bieten.“
Gleichzeitig betonte Krause die Chancen durch die starke Nachfrage qualitätsorientierter Konsumenten in Deutschland.
Starke Bio-Nachfrage
Der hohe Qualitätsanspruch seines Unternehmens erfordere die Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern auf Erzeugerseite. Bioland-Präsident Thomas Dosch unterstrich die Bedeutung des Biomarktes in Deutschland, in dem etwa ein Drittel aller Bio-Umsätze in Europa generiert werden.
Die gute Marktlage biete die Möglichkeit, weitere Landwirte in die Bioland-Gemeinschaft aufzunehmen. Angesichts des globalen Wettbewerbs zeigten sich die Verbands- und Unternehmensvertreter darin einig, dass die Entwicklung des Biolandbaus und Biomarktes im Interesse einer werteorientierten Wirtschaftsweise nur gemeinsam in der Wertschöpfungskette und auf einem hohen Qualitätsniveau gelingen könne.
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