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„Die Abwicklung der SHB war vorbildlich“
Nach enormem Brandschaden Bäckerei innerhalb von 8 Wochen neu aufgebaut

Bäckermeister Jürgen Betz erneuerte sämtliches Inventar, auch seine Öfen. Foto: Schwinghammer Foto: Schwinghammer
Jürgen Betz betreibt mit 36 Beschäftigten fünf Filialen in Bonfeld, Bad Wimpfen, Siegelsbach, Kirchardt und Leingarten. Am 12. März geschieht das Unglück: Altbackenes im Stikkenofen verkohlt und geht nach Frischluftzufuhr in Flammen auf. Die Backstube brennt lichterloh, zerstört Einrichtung, Rohstoffe, sämtliche Maschinen und Teile des Gebäudes.
Um die Betriebsunterbrechungskosten möglichst gering zu halten, lässt Jürgen Betz seine Filialen von Bäckerkollegen beliefern. „Wenn wir ein paar Wochen zu machen, haben wir einen Schaden, der nicht wieder gutzumachen ist“, so der Bäckermeister, denn dann seien die Kunden weg.
Nach nur drei Tagen sitzen alle Sachverständigen zusammen am Tisch. Bereits vier Wochen später geht die erste Abschlagszahlung für Lohn und Gehälter ein und der Ofen wird geliefert. Acht Wochen nur dauert es insgesamt, den Betrieb von den Grundmauern aus neu aufzubauen. „Die Abwicklung war vorbildlich“, lobt Bäckermeister Betz die Arbeit der Sach- und Haftpflichtversicherung des Bäckerhandwerks (SHB) und alle Helfer, „Ohne die SHB wäre ich konkurs gegangen und hätte nicht mehr aufzumachen brauchen. Im Nachhinein betrachtet, ist es der Wahnsinn, wie sich da alle eingebracht haben.“
Mittlerweile sei der Betrieb wieder zu 100 Prozent auf dem Stand wie vor dem Brand. „Ich bin froh, dass ich damals unterschrieben habe!“, beteuert Jürgen Betz, denn allein der Sachschaden beläuft sich auf knapp 600.000 Euro.
„Keiner glaubt, dass ihm selbst so etwas widerfährt, aber wenn es dich dann trifft, ist es auf einmal nah und real. Ich werde meine Erfahrungen weitergeben!“, verspricht Bäckermeister Jürgen Betz und sieht ein: Einzahlen zahlt sich aus, denn wer nicht vorsorgt, hat das Nachsehen – und trägt die Kosten.
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