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Bäko - es kann nur eine geben

Die Bäko verschmilzt zu einer bundesweiten Zentrale, deren Sitz Duisburg sein wird. (Quelle: Archiv/Wolf)+
Die Bäko verschmilzt zu einer bundesweiten Zentrale, deren Sitz Duisburg sein wird. (Quelle: Archiv/Wolf)

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Die Fusion der beiden Zentralen zum 1. Januar 2018 soll die Existenz der Genossenschaft langfristig sichern und Bäckern noch mehr Service bieten.

Die Rede ist von einer „historischen Chance“, die genutzt worden sei. Gemeint ist die zum 1. Januar 2018 geplante der Nord- und Süd-Zentrale der mit Sitz in Duisburg. Diese soll langfristig die Existenz der sichern.

„Erklärtes Ziel ist es, die bedeutende genossenschaftliche Selbsthilfeorganisation des Bäcker- und Konditorenhandwerks für die Zukunft noch besser aufzustellen und in ihrer Marktführerschaft zu bestätigen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der beiden Zentralen.

„Der darf erwarten, dass ihn seine Genossenschaft noch besser unterstützt als bisher“, sagt Norbert Hupe, Vorstandsvorsitzender der Bäko im Gespräch mit der ABZ. „Wir wollen noch mehr Leistungen anbieten – zum Beispiel bei der Digitalisierung“.

Leistungssteigerung gehe vor Kostenoptimierung, so Hupe, lässt jedoch keine Zweifel daran, dass es zu sozialverträglichem Personalabbau kommen wird. Dieser wird frühestens 2019 greifen, da nach dem Gesetz zu Betriebsübernahmen im ersten Jahr der Fusion keine Kündigungen in Zusammenhang mit der Fusion zulässig sind.

„Die Gremien werden verschlankt“ sagt Hupe. „Der Vorstand und die Geschäftsführung werden da Signale geben.“

Bis dahin arbeiten die beiden bisherigen Geschäftsführer an ihren angestammten Dienstsitzen als geschäftsführende Vorstandsmitglieder: Norbert Hupe in Duisburg als Nord-Mann, Holger Knieling in Ladenburg als der Süd-Beauftragte. (aram)

Lesen Sie dazu auch den Bericht auf Seite 7

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