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Bäckerdrama ist großes Kino

Laible (Winfried Wagner, l.) und Frisch (Simon Licht). (Quelle: SYSTEM)+
Laible (Winfried Wagner, l.) und Frisch (Simon Licht). (Quelle: SYSTEM)

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Der Film über „Laible und Frisch“ kommt am 28. Dezember auf die Leinwand

Reutlingen (abz). Nach zwei erfolgreichen TV-Staffeln im Fernsehen mit zahlreichen Wiederholungen vor einem Millionenpublikum, zwei Theaterstücken in der Stuttgart und anschließender Theatertournee kommt „Laible und Frisch – Do goht dr Doig“ am 28. Dezember in die Kinos auf die große Leinwand.

Zum Inhalt: Kleinbäcker Walter Laible kehrt verfrüht von einem Klinikaufenthalt, der ihn von seiner Posttraumatischen Belastungsstörung heilen sollte, zurück in seinen Heimatort Schafferdingen. Hier müssen seine Frau Marga und sein Sohn Florian dem Vater mitteilen, dass sie aufgrund drückender Schulden, Bäckerei und Heim verkaufen mussten – und zwar ausgerechnet an Walters größten Konkurrenten, den Industriebäcker Manfred Frisch.

Harter Aufprall

nach Höhenflug

Den Konkurrenten Laible ausgeschaltet, wähnt der sich endgültig als Sieger in dem andauernden Bäckerstreit. Frisch hat seinen Einfluss im Dorf und in dessen politischen und sozialen Strukturen geschickt ausgebaut und ein Netz von Abhängigkeiten geschaffen.

Doch auf den Höhenflug folgt jäh der Absturz: Vater Heinrich Frisch teilt seinem ungeliebten Sohn mit, dass er die Frisch AG an Kassandra von Ohndorf verkaufen wird. Manfred fällt aus allen Wolken. Hat Kassnadra die Chance ergriffen, um eine alte Rechnung mit Manfred zu begleichen?

Da erhält erhält Manfred jedoch eine interessante Information über Kassandra, die ihn wieder zurück ins Spiel bringt. Er ersinnt einen gewieften Plan, um das Familienunternehmen zurückzugewinnen. Manfred und seine „Spießgesellen“ stoßen jedoch schon bald an ihre Grenzen, und der Einzige, der den Plan vor dem Scheitern retten kann, ist ausgerechnet Bäckermeister Walter Laible ...

Die Kosten des Filmprojekts belaufen sich auf rund 1,4 Millionen Euro. Rund 1,1 Millionen Euro davon stammen vom Land Baden-Württemberg. Das Budget wird über den SWR und DFFF (Deutscher Filmförderfonds) sowie einem bedingt rückzahlbaren Darlehen der MFG Filmförderung Baden-Württemberg finanziert.

Dazu kommen zahlreiche Unterstützer wie Kommunen, Tourismusverbände, Unternehmen und Privatpersonen.

Über eine Crowdfunding-Kampagne haben insgesamt 537 Unterstützer das Projekt mitfinanziert. „Die Unterstützung – nicht nur aus Deutschland – ist ein Traum und lässt unseren Traum von dem Kinofilm mit ,Laible und Frisch’ wahr werden“, sagt Produzent Frieder Scheiffele.

Alleine 300 Komparsen hätten sich beworben, um Schafferdingen wieder lebendig zu machen. Hinzu kamen laut Scheiffele auch zahlreiche Hauseigentümer, die ihre Räumlichkeiten für das Filmprojekt als Drehmotive zur Verfügung gestellt haben.

Im Clinch: Industriebäcker Manfred Frisch (Simon Licht, links) und Handwerksbäcker Walter Laible (Winfried Wagner).
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