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Bäcker und Gewerkschaft sind sich einig

2,3 Prozent beträgt die Lohnsteigerung für die Beschäftigten. (Quelle: Kauffmann)+
2,3 Prozent beträgt die Lohnsteigerung für die Beschäftigten. (Quelle: Kauffmann)

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Tarifvertrag

Die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten in Baden und Württemberg bringt ein Ergebnis. Wie die Eckpunkte des Lohn- und Gehaltstarifvertrags aussehen.

Stuttgart (abz). „Angesichts der ursprünglichen Forderung der Gewerkschaft ist es mit dem vorliegenden Tarifabschluss gelungen, einen noch tragbaren Kompromiss zu finden, der unseren Mitgliedsunternehmen mit einer Laufzeit von insgesamt 24 Monaten Planungssicherheit gibt“, kommentiert der fürs Württembergische Bäckerhandwerk den neuen . In Kürze würde allen Mitgliedern der Innung der gedruckte Tarifvertrag übermittelt.

Nach intensivem Meinungsaustausch über die Situation des Bäckerhandwerks in Baden-Württemberg habe sich die Tarifkommission auf folgenden Anschlusstarifvertrag geeinigt. Demnach erhalten die rund 42.000 Beschäftigten in den Verbänden und im Juli 2015 keine Lohnerhöhung. Von August an bis 31. Juli 2016 ist eine Tariferhöhung von 2,5 Prozent vereinbart. Von August 2016 bis Juni 2017 erfolgt die nächste Erhöhung von 2,2 Prozent. Dadurch, dass die Beschäftigten in diesem Monat keine Lohnerhöhung bekommen, sondern erst zum August 2015, ergebe sich eine effektive Lohnsteigerung von 2,3 Prozent, heißt es in der Pressemitteilung des Bäckerhandwerks.

Schüler und Studenten

Darüber hinaus wurde der Paragraf 5, der die Vergütung von Schülern und Studenten mit bis zu dreimonatiger Beschäftigungsdauer vorsieht, komplett aus dem Tarifvertrag herausgenommen. Dies bedeutet, dass diese Personengruppe nicht mehr von dem Tarifvertrag erfasst wird.

Große Betriebe haben gegenüber kleinen einen Rationalisierungsvorteil, der sich für Beschäftigte in der Backstube positiv auswirkt.
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