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Bäcker suchen Gespräch mit Politikern

Tauschen sich aus (von links): Amin Werner, Christian Schmidt und Peter Becker.  (Quelle: Zentralverband)+
Tauschen sich aus (von links): Amin Werner, Christian Schmidt und Peter Becker. (Quelle: Zentralverband)

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Parlamentarischer Abend

, , Arbeit an Sonn- und Feiertagen oder die Vorgaben zur Allergeninformation – Bäcker sensibilisieren Politiker für ihre Anliegen.

Berlin (abz). , Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft,  Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender CDU/CSU, und zahlreiche Mitglieder der Bundestagsausschüsse für Arbeit und Soziales, für Ernährung und Landwirtschaft und für Wirtschaft und Technologie waren der Einladung des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) gefolgt. Sie tauschten beim Parlamentarischen Abend mit Vertretern des Bäckerhandwerks Standpunkte aus. „Ein gelungener Dialog“, bewertet ZV-Präsident die Gespräche mit den Parlamentariern. Becker hatte bereits in seiner Eingangsrede die Positionen und Anliegen des Deutschen Bäckerhandwerks deutlich zum Ausdruck gebracht, heißt es in der Mitteilung des Verbands. Die fatalen Konsequenzen des Mindestlohns für viele Bäckereien in strukturschwachen Regionen, die Forderung nach einem Wechsel in der Finanzierung der EEG-Umlage und die derzeit unklaren Vorgaben für die Allergeninformation lieferten Impulse für fruchtbare Gespräche. Zudem erhielt jeder Gast die Positionspapiere des Zentralverbands in schriftlicher Form mit auf den Nachhauseweg. Darunter auch die Forderung, die gesetzlichen Regelungen zu den Arbeits- und Produktionszeiten an Sonn- und Feiertagen an die veränderten Bedingungen anzupassen (siehe Positionspapier am Ende des Textes).

Wirkungsvoll

Bundesminister Christian Schmidt habe Verständnis für die steigenden Belastungen der mittelständischen Bäckereien durch hohe Energie- und Sozialkosten gezeigt, so der ZV. Der Bundesminister betonte den hohen Stellenwert des Handwerks und begrüßte zudem die Bestrebungen des Zentralverbandes, die deutsche Brotkultur als immaterielles Kulturerbe durch die Unesco schützen zu lassen. „Das persönliche Gespräch in ungezwungener Atmosphäre ist oft wirkungsvoller als manches schriftliche Statement. Wir nutzen den Parlamentarischen Abend, um Aufmerksamkeit für unsere Forderungen in der zu gewinnen und so den Weg für politische Lösungen zu bereiten“, begründet Amin Werner, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, die Zusammenkunft von Verbandsvertretern und Parlamentariern.

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