ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Bäcker gehen zur Schule

Gelernt wird immer: Schulen sind ein stabiler Absatzkanal. (Quelle: Shutterstock, ABZ-Archiv/Montage: Gugel)+
Gelernt wird immer: Schulen sind ein stabiler Absatzkanal. (Quelle: Shutterstock, ABZ-Archiv/Montage: Gugel)

Weitere Artikel zu


Die Versorgung von Schülern mit Backwaren bietet Potenzial / Das Geschäft mit Angeboten für den kleinen Hunger zwischendurch ist aber kein Selbstläufer

Da mögen sich noch so sehr von ihren Eltern unterscheiden wollen – bei der Wahl des bevorzugten Pausensnacks sind sie ihren Erziehungsberechtigten ähnlicher als ihnen lieb sein dürfte: Beide Generationen schätzen ganz klassisch das belegte Brötchen als Angriff auf den Hunger zwischendurch.

Damit müssen Bäcker, die Schulen und damit Schüler als Kunden entdeckt haben, bei der Zusammenstellung ihrer Angebote gar nicht groß umdenken – zumal auch süße Teilchen aus dem Backofen ein beliebtes Kulturgut zwischen Mathematik- und Englischunterricht sind.

Das sind Ergebnisse einer Befragung, die die ABZ in Auftrag gegeben hat. Dabei herausgekommen ist auch, dass bereits rund 45 Prozent der Bäckereien den Schulhof als Absatzkanal entdeckt haben. Ein Bäcker spricht von „einem anständigen Zubrot“, das er damit erziele.

Diese Formulierung trifft den Kern, denn wenige Betriebe machen mit der Schulverpflegung mehr als zwei Prozent ihres Umsatzes. In diese Kalkulation nicht eingerechnet ist allerdings der Marketingeffekt, die Kunden von morgen bereits heute so zu konditionieren, dass zum unverzichtbaren Grundnahrungsmittel werden.

Als Belag funktioniert nicht nur Fleischkäse, Wurst und Käse – auch „gesunde“ Aufstriche mit Gemüseanteil sind bei Schülern nicht verpönt. Ihr Verkauf scheitert allerdings am Preis, denn mehr als rund zwei Euro darf der Pausensnack nicht kosten. (aram)

Lesen Sie auch Interview, Kommentar (S. 2), Bericht (S. 3) und Branchenmonitor (S. 10/11)

Die Zusammenarbeit mit großen Lieferdiensten wie Foodora schildern Bäcker als wenig zielführend.
Auch interessant

Schwieriges Geschäft mit der Bequemlichkeit

Von Arnulf Ramcke Das Lieferdienst-Start-up Foodora ist derzeit in 36 Städten in Deutschland vertreten. Rund 2600 Kuriere bringen hungrigen Großstädtern das nach Hause, wovon die sich mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel