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Backen für besseres Grundwasser

Fünf der „Grundwasserschutzbäcker“ (Mitte) bei einer Präsentation ihres neuen Produkts mit entsprechender Banderole.    (Quelle: N-Komm)+
Fünf der „Grundwasserschutzbäcker“ (Mitte) bei einer Präsentation ihres neuen Produkts mit entsprechender Banderole. (Quelle: N-Komm)

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In Unterfranken helfen 15 Bäcker, die Nitratbelastung der Böden und im Grundwasser zu reduzieren – mit einem speziellen Brot spürbaren Folgen.

Kitzingen (ried). Die Stickstoffdüngung belastet das Grundwasser. Deshalb ist es ein Gebot der Stunde, Maßnahmen zu ergreifen, um die Verunreinigung zu reduzieren. Mit dem "Grundwasserschutzbrot" wollen bayerische Bäcker nun ihren Beitrag leisten.

Hinter dem sperrigen Begriff verbirgt sich ein der Regierung von , das sich zum Ziel gesetzt hat, die Problematik der Nitratbelastung des Grundwassers für die Verbraucher direkt spürbar beziehungsweise schmeckbar zu machen. Denn sie beziehen in Zukunft ihr Mehl von Landwirten, die sich verpflichten, auf die dritte Stickstoff-Düngung zu verzichten.

Wenn am 14. Dezember die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf in Karlstadt die Macher der Aktion mit Ehrenurkunden auszeichnet, dann wird sich ihre Anerkennung auf insgesamt 15 Bäckereien, eine Mühle und drei Landwirte beziehen.

Sie bilden eine spezielle Wertschöpfungskette ab, in deren gesamten Verlauf einem Aspekt Vorrang eingeräumt wird: der Reduzierung des Nitratgehalts im Grundwasser. Für die Bäckereien ergibt sich daraus das Problem, dass sie ein Weizenmehl mit einem signifikant niedrigeren Proteingehalt verarbeiten müssen. denn die Landwirte verzichten beim Anbau des Weizens auf die sonst übliche dritte Stickstoffdüngung im Juni.

 

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