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Back-Factory will Snack-Geschäft ausbauen

Typisch Back-Factory: Ein Blick in die Filiale am Hauptbahnhof in Stuttgart. (Quelle: Unternehmen)+
Typisch Back-Factory: Ein Blick in die Filiale am Hauptbahnhof in Stuttgart. (Quelle: Unternehmen)

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Das Hamburger Unternehmen setzt 2017 nach eigenen Angaben rund 100 Millionen Euro um und steigert das Vorjahresergebnis um ein Prozent

Hamburg (abz). hat im Vorjahr mit seinen bundesweit 100 Filialen 99,4Millionen Euro brutto erwirtschaftet und damit das Vorjahresergebnis um ein Prozent übertroffen. Das hat das 2002 gegründete Unternehmen am Dienstag dieser Woche bekanntgegeben.

66,5 Prozent des Umsatzes seien mit kalten und warmen Snacks gemacht worden, 29,6Prozent mit Kaffee und Getränken. Brot und Brötchen kommen auf 3,9 Prozent.

Erweitertes Angebot

soll neue Gäste bringen

„Auf unserer soliden Geschäftsentwicklung aufbauend, wollen wir 2018 das Snack-Erlebnis für unsere Gäste weiter steigern, neue Gäste gewinnen und eine gleichmäßigere Auslastung über den Tag erzielen“, sagt Peter Gabler, Geschäftsführer der Backfactory GmbH, über die unternehmerische Leitlinie.

Neue Rezepte,

neue Präsentation

Konkret werde in der Hamburger Zentrale an neuen Produkten, neuen Rezepturen und neuen Formen der Warenpräsentation gearbeitet.

So seien bereits im vergangenen Jahr Tests mit neuen Snacks gestartet worden, die schrittweise ins Sortiment aufgenommen werden sollen. Ziel sei es, ein Angebot zu schaffen, „das die Gäste unverwechselbar mit Back-Factory verbinden“.

Das Unternehmen betont die Bedeutung der Digitalisierung. Die Maßnahmen in diesem Bereich reichten von Geschäftsprozessen über den Aufbau eines zentralen Monitoring-Systems für die Store-Technik bis hin zur Kommunikation mit Gästen.

Außerdem sollen die jährlich 40 Millionen Gäste deutschlandweit bargeldlos bezahlen können – kontaktlos mit NFC (Near Field Communication). 2017 wurde der bargeldlose Zahlungsverkehr in sieben Niederlassungen getestet, bis Jahresende soll er in allen eingeführt werden.

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