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Kommentar
Der Kampf um die besten Köpfe hat begonnen.“ Das klingt martialisch, hat aber nichts mit der französischer Revolution und der Guillotine zu tun. Und doch handelt es sich um ein existenzielles Problem: Den Nachwuchs- und Fachkräftemangel – speziell im Bäckerhandwerk. Und das ist kein gefühltes Defizit. Das ist in einigen Betrieben schon real existierende Mangelverwaltung – qualitativ und quantitativ. Klar, nicht nur die Anzahl, auch die Qualität der Bewerber um eine Lehrstelle ist auch nicht mehr das, was es mal war. Aber die Anforderungen haben sich in manchen Betrieben nicht gerade erhöht. Das kann man sehen, wie man will. Richtig problematisch wird’s eben dann, wenn es gar nichts mehr zu verwalten gibt.
Fazit: Geschichtswissen kann einem jungen Menschen den Kopf retten. Trost für unfähige Ausbildungsbetriebe: Wer heute keine Azubis bekommt, hat Planungssicherheit – der muss sich morgen nicht mit Azubis rumärgern. Und Köpfen bleibt eine harmlose Aktivität für Fußballer mit Köpfchen.
