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Konzernspitze muss gehen

Die Produktionsanlagen laufen weiter. Aber geschäftlich läuft es bei Aryzta nicht rund.  (Quelle: Archiv/Unternehmen)+
Die Produktionsanlagen laufen weiter. Aber geschäftlich läuft es bei Aryzta nicht rund. (Quelle: Archiv/Unternehmen)

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Aryzta

Der internationale Backwarenkonzern ist in Schieflage geraten. Das hat personelle Folgen.

Zürich (abz). kommt nicht zur Ruhe. Vor drei Wochen hieß es in den Medien „Der Aryzta hat überraschend eine scharfe Gewinnwarnung ausgesprochen.“ Der Gewinn je Aktie bewege sich nach fünf Monaten im Geschäftsjahr 2016/17 massiv unter dem Vorjahreswert und ein ähnliches Ergebnis ist auch für das Gesamtjahr zu erwarten.

Konzernchef Owen Killian hat dies lediglich als temporäres Problem bezeichnet. Das hat die Investoren laut Medienberichten aber nicht davon abgehalten, die Aktien zu verkaufen.

Jetzt hat Aryzta offensichtlich die Reißleine gezogen und gegenüber der Presse vermeldet, dass Owen Killian und weitere Mitglieder der Konzernspitze bis Ende des Geschäftsjahres (Juli 2017) ihre Ämter niederlegen.

Aryzta ist dem Vernehmen nach in geraten, weil der Konzern in kurzer Zeit einige Übernahmen zu verkraften hatte. Außerdem macht dem Konzern offenbar die Währungsproblematik im Zusammenhang mit dem Schweizer Franken zu schaffen – und das Geschäft im amerikanischen Markt laufe nicht wie geplant.

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