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Ankerbrot macht wieder Verlust

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Die österreichische Großbäckerei schreibt rote Zahlen bei Umsatz und Ergebnis / Modernisierungsprogramm weitgehend abgeschlossen

Wien (abz). Die österreichische hat 2014 Verluste geschrieben. Wie das in Wien erscheinende Wirtschaftsblatt meldet, ist Ankerbrot mit rund 450.000 Euro wieder in die Verlustzone gerutscht. Nachdem das Unternehmen 2013 die ersten schwarzen Zahlen seit langem geschrieben hat, musste Firmenchef Peter Ostendorf nun wieder negative Daten bei Umsatz und Ergebnis einräumen. Gegenüber der Zeitung nennt Ostendorf als Grund Einmaleffekte von rund einer Million Euro, die das Ergebnis von plus 520.000 Euro ins Negative gedreht hätten. Konkret handele es sich hier um die Schließung von 15 unrentablen Standorten sowie der im vergangenen Jahr begonnenen Modernisierungsoffensive für alle Filialen, die nun zu zwei Dritteln abgeschlossen sei. Ankerbrot hat zur Zeit 115 Filialen, deren Zahl aber in Zukunft wieder steigen soll. Diesbezüglich hat das Unternehmen auch Standorte im benachbarten Ausland im Visier. In Kürze werde eine Filiale in Bratislava eröffnet.

Die des Sortiments habe die Ergebnisentwicklung ebenfalls gebremst. So ist beispielsweise die Zehner-Semmel im Supermarkt gestrichen worden, dafür sei die handgeschlagene Semmel als qualitativ hochwertiges Produkt neu aufgenommen worden.

Ebenfalls am Ergebnis geknabbert habe das 2014 gestartete Investitionsprogramm im Bereich Produktion. „Hier haben wir zum Beispiel neue Mehlsilos zur Steigerung der Produktionskapazitäten installiert“, sagte Ostendorf dem Wirtschaftsblatt. Auch wurde die Logistik umstrukturiert. Konzernweit sollen 2014 insgesamt 5,7 Mio. Euro investiert worden sein.

Als Folge dieser Investitionen sieht Ostendorf das Unternehmen auf Zukunftskurs. Die Modernisierungsmaßnahmen in den Filialen hin zu backgastronomischen Angeboten spiegle sich bereits positiv in den Umsätzen wider.

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