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Alfred Hiestand plant neue Bäckereikette

Bereits in wenigen Wochen soll die erste Filiale von Alfred Hiestands Bäckereikette starten.  (Quelle: Archiv)+
Bereits in wenigen Wochen soll die erste Filiale von Alfred Hiestands Bäckereikette starten. (Quelle: Archiv)

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Eröffnung

Mit Fredy’s Brot Boutique will der Schweizer Unternehmer den Heimatmarkt erobern. Ob es gelingt?

Zürich (abz). Er hat Ende der 60er-Jahre in der Schweiz seine erste Backstube eingerichtet. Mitte der 70er entwickelte er den tiefgekühlten Buttergipfel-Teigling. Den Durchbruch schaffte Alfred Hiestand Ende der 80er-Jahre mit dem Vorgären des Teiglings, der dann eingefroren und später gebacken wird. Vor mehr als zehn Jahren zog sich der Gründer der gleichnamigen Großbäckerei aus seinem Unternehmen zurück. Das trägt zwar nach wie vor seinen Namen, gehört aber inzwischen zur . Jetzt meldet das Schweizer Portal „20 Minuten“: Hiestand werde unter dem Namen Fredy’s Brot Boutique eine Bäckereikette gründen.

Erste Eröffnung

Startschuss für das neue Projekt soll dem Bericht zufolge der 2. März sein. Dann eröffne in Schlieren die erste Filiale. Als Geschäftsführer eingestellt wurde Getränkeunternehmer Parut Tubello, Mitgründer der Bio-Eistee-Marke Phil‘s. „Unser Ziel ist, in der ganzen Schweiz Filialen zu eröffnen. Wir schauen uns bereits nach weiteren Standorten um“, wird Tubello von 20 Minuten zitiert. Vorstellbar sei, die im Franchising-System zu betreiben. Fredy’s Brot Boutique wäre die erste , die mit Franchising in der Schweiz Erfolg hat, kommentiert das Portal die Idee. Schweizer kauften ihr Brot nach wie vor meist beim lokalen Bäcker oder im Detailhandel. Hiestand wage somit den Angriff auf den klassischen Schweizer Beck von der Ecke. Ein Versuch von Backwerk, in die Schweiz zu expandieren, verlaufe schwierig. Dort gebe es erst zwei Filialen, eine dritte sei bereits schon wieder geschlossen.

Erfahrung

Alfred Hiestand betreibt seit 2003 eine Backfabrik mit ungefähr 110 Angestellten und einem Jahresumsatz von 24 Mio. Franken. Mit den Broten und Fertigbackwaren beliefert er die gehobene Gastronomie. Wie Brot-Boutique-Geschäftsführer Tubello sagt, wolle man sich  nicht als Backdiscounter positionieren, sondern als Qualitätsbäcker. Dies entspreche mehr dem Schweizer Kundengeschmack.


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