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Zu Lasten der kleinen Betriebe


München (hk). Das bayerische Handwerk wendet sich gegen die geplanten „Vätermonate“ im Rahmen des von der Bundesregierung geplanten Elterngeldes. Um in den vollen Genuss des Elterngeldes von 12 Monaten zu gelangen, müssten Vater und Mutter die Kinderbetreuungszeit splitten und jeder Elternteil müsste für mindestens 2 Monate zu Hause bleiben. Dazu erklärte der bayerische Handwerkspräsident Traublinger, grundsätzlich sei das Handwerk für eine Politik, die eine enge Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermögliche. Es wehre sich aber dagegen, dass ein Elternteil praktisch dazu gezwungen werde, 2 Monate „Zwangsurlaub“ einzulegen, wenn die Familie die volle Förderung erhalten wolle. Dieser Zwang bedeute einen Eingriff des Staates in die Karriere- und Zukunftsplanung junger Väter und Mütter und vor allem auch in die Planungssicherheit der Betriebe.



Artikel vom 17.03.2006
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