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Wiener Kaffeehaus-Kultur
Julius Meinl eröffnet erstes deutsches Kaffeehaus
Wien (ke). Österreichs traditionsreichste Kaffeedynastie Julius Meinl hat ihr erstes deutsches Kaffeehaus in Hamburg eröffnet. Dies ist ein weiterer Schritt zur globalen Expansionspolitik der Familie Meinl, die laut „Kronen-Zeitung“ ihre in Österreich sehr beliebten Kaffeehäuser in die weite Welt hinaustragen will. Die Kaffeehäuser sollen dabei als Türöffner dienen, um in der internationalen Spitzengastronomie zur „Weltmarke“ zu werden. Bislang war das Unternehmen bereits in Chicago vertreten, bald sollen Kaffeehäuser in Moskau, der Ukraine und in Peking folgen, der Umsatz von heute 110 Mio. Euro (davon 93 Prozent mit Kaffee) in fünf Jahren auf 250 Mio. Euro steigen.
Im Hamburger „Julius Meinl Kaffeehaus“ in der Europa-Passage gibt es mehr als 20 verschiedene Kaffeespezialitäten sowie typische Wiener Mehlspeisen. Neben den Klassikern der Wiener Kaffeekunst wie „Kleiner Schwarzer“ oder „Kaisermelange“ werde vom prickelnden Frühstück über das Wiener Schnitzel bis zum Apfelstrudel vieles geboten, was man sich unter der Wiener Küche so vorstellt. Das Café im Wiener Ambiente hat der Architekt und Designer Matteo Thun entworfen und dabei „Stilelemente, die an den Ursprung des Wiener Kaffees erinnern, völlig neu interpretiert und dem heutigen Lifestyle angepasst“, wie es bei der Eröffnung hieß.
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