Trends & Märkte
Werbewirtschaft wehrt sich
Lebensmittelkennzeichnung ausreichend
Köln/Bonn (age). Die Kennzeichnung von Lebensmitteln wird weiterhin lebhaft diskutiert. Das ist vergangene Woche bei einem Forum des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) zur Problematik von Werbeverboten am Rande der Allgemeinen Nahrungsmittel- und Genussmittel-Ausstellung (Anuga) in Köln deutlich geworden. Einig waren sich die Podiumsteilnehmer laut BLL-Angaben in ihren Forderungen nach „Lifestyle Education“. Bürger und vor allem auch Kinder bräuchten mehr Lebenskompetenz. Hier müssten die Familien gestärkt und entsprechende Schulfächer eingerichtet werden – auch zum Thema Werbung. Heidrun Franke von der Verbraucherzentrale Brandenburg erklärte, Werbung mache Spaß, sie dürfe aber keine falschen Hoffnungen wecken. Gegen Beschränkungen sprach sich dagegen der Europa-Abgeordnete Holger Krahmer aus und appellierte an den mündigen, selbst verantwortlichen Bürger. Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), Dr.Gerhard Wronka, hielt die derzeitigen Regelungen für ausreichend. Weitere Reglementierungen führten allenfalls zu Scheinlösungen.
Artikel vom 21.10.2005
Weitere Nachrichten aus Fokus vom 21.10.2005:
Bäcker und Metzger auf Trab gebracht
Appetit auf Tk-Kost wächst
Nahrungsmittel etwas teurer
Bohnenkaffee stagniert
Einer allein ist langweilig
„Informieren, was läuft“
Deutsche lieben ihre Discounter
Zwei Richtungen bei Ernährungsweisen
Zeitaufwand herausgestellt
Ehrmann mit Wachstum zurück

RSS

Zur Bildergalerie "Backkongress 2011"