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WMF setzt seinen Wachstumskurs fort
Positive Entwicklung bei Kaffeemaschinen / Preiserhöhungen angekündigt
Stuttgart (eck). „Wesentlicher Umsatzträger war erneut das Kaffeemaschinengeschäft“, sagte Thorsten Klapproth bei der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Stuttgart. Mit einer deutlichen Steigerung im Objektgeschäft (Gastgewerbe) hat die WMF das Jahr 2006 abgeschlossen. „Und das trotz der nach wie vor angespannten Lage in der Gastronomie“, so der WMF-Vorstandsvorsitzende.
Insgesamt erwirtschaftete der Konzern im Geschäftsjahr 2006 einen Umsatzzuwachs von 27 Prozent auf 731,8Mio. Euro. Der Jahresabschluss ist gekennzeichnet durch eine stabile Finanz- und Vermögenslage mit sehr hoher Eigenkapitalquote (53 Prozent).
„Hervorzuheben ist die 2005 eingeführte Kaffeemaschine Presto“, sagte Klapproth mit Blick auf das Geschäft mit Hotellerie und Gastronomie. Aber auch das Modell „WMF-Bistro“ verkaufe sich nach wie vor sehr gut. Mit mehr als 50.000 produzierten Geräten sei sie die „weltweit erfolgreichste Kaffeemaschine für den professionellen Bedarf“.
Im Inland betrug das Umsatzwachstum im Objektgeschäft 12 Prozent, im Ausland 65 Prozent. Großen Anteil daran hat die Schweizer Schaerer AG, die seit 1. Januar 2006 ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der WMF ist. „International besonders gut entwickelt hat sich das Kaffeemaschinengeschäft in Japan und in Westeuropa“, so der Vorstandsvorsitzende.
Von der Fußball-WM hätten auch Produktneuheiten wie das Besteckmodell „Unic“ oder der Buffetkegel profitiert. Beide Produkte seien vom Markt sehr gut angenommen worden. Zu den wichtigsten Neuheiten zählt man die Kaffeemaschine für Zuhause oder für Gastbetriebe mit geringer Kaffeenachfrage „WMF 1000 pro“ und die „WMF1“. Letztere gehört zu den kleinsten und kompaktesten Pad-Maschinen auf dem Markt und könnte für Hotels ein ergänzender Service im Gästezimmer sein. In der Kernproduktgruppe Besteck setzt WMF auf die neue Serie „Zaha“.
Auch die organisatorische Bündelung der Marken WMF Hotel und Hepp unter dem Dach der neuen Gesellschaft Proheq habe sich als richtige Entscheidung erwiesen, meinte Klapproth. Mit deutlich steigenden Kosten „für Stahl, Energie und Personal“ rechnet der WMF-Vorstand für das Jahr 2007. Dem will das Geislinger Unternehmen durch Kostenmanagement und Innovationen begegnen.
Auch Preiserhöhungen sind geplant: Im Jahresverlauf würden die Preise für Bestecke, Kochgeschirr oder Kaffeeautomaten um 7 Prozent erhöht.
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