Wirtschaft

Vorsichtig optimistisch

Hoffnung für insolvente Bäckerei-Kette Hanser


Singen (p). Für die wirtschaftlich angeschlagene Bäckerei-Kette Hanser aus Singen-Beuren gibt es vorsichtige Hoffnung. Laut Insolvenzverwalter Andreas Elsässer sind sieben mögliche Partner daran interessiert, bei Hanser einzusteigen oder die Kette zu übernehmen. Der Backwarenverkauf läuft unvermindert weiter, zeitweise ziehe der Verkauf deutlich an.

Rechtsanwalt Andreas Elsässer aus Konstanz ist guter Dinge: „Für die Traditionsbäckerei Hanser wird es eine Zukunft geben“, ist der Insolvenzverwalter überzeugt. Seit gut drei Wochen kümmert er sich um die Geschäfte der Bäckerei-Kette, nachdem dem Betreiberehepaar Angelika und Rudolf Hanser finanziell die Luft ausgegangen war.

Anlass zum Optimismus sieht der Insolvenzverwalter vor allem in der Tatsache, dass sich bereits sieben ernsthafte Investoren bei ihm gemeldet haben, die sich für die Hanser-Geschäfte interessieren. Wer den Zuschlag bekommt, stehe noch nicht fest. Es gebe verschiedene Modelle. Zum einen könnte es auf eine Sanierung des Unternehmens hinauslaufen. Dann würden Hansers weiterhin verantwortlich bleiben. Das Ehepaar Hanser sei in die Gespräche eingebunden, sei aber „nach allen Seiten offen“.


Artikel vom 22.04.2009
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