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Von minimal bis maximal

Auch Bio-Kartoffelchips mit Acrylamid belastet


Berlin (age). Bio-Kartoffelchips weisen zum Teil höhere Belastungen mit Acrylamid auf als herkömmliche Kartoffelchips. Das hat eine Untersuchung der Verbraucherorganisation Foodwatch ergeben. Zwei der vier untersuchten Bio-Sorten lagen im Test von Foodwatch deutlich über den Werten von herkömmlicher Ware. Die Testsieger des Ökosegments erreichten hingegen einen Minimalwert, der bei konventionellen Chips bislang nicht gemessen wurde.

Wie Foodwatch im Einzelnen mitteilte, wurde bei Bio-Kartoffelchips der Marke „Molenaartje“ der niederländischen Firma Natudis ein Wert von 1470µg Acrylamid je kg Chips gemessen. Der deutsche Hersteller Mayka kam auf 1770µg Acrylamid je kg Kartoffelchips. Damit lagen diese Produkte über dem Signalwert der Bundesregierung von 1000µg. Die Verbraucherschutzorganisation kritisierte die Minimierungsstrategie von Bundeslandwirtschaftsministerin Künast, weil sie ausländische Hersteller nicht erfasse und keine Kennzeichnungsvorschrift vorgesehen sei. Selbst hoch belastete Produkte würden nicht aus dem Verkehr gezogen.


Artikel vom 05.08.2005
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