Wirtschafts- & Firmeninfos
Vier Ladenbauer unter einem Hut
Einrichter wollen durch Kooperation entstehende Synergien nutzen

Erfreut über die positiven Aussichten einer bisher nicht da gewesenen Kooperation (von links): Winfried Groß (Schrutka/Peukert), Jean-Louis Andrés, Wilfried C. Kurrat (Willii AG), Dieter Junker und Michael Hauck (Alpina) sowie Klaus Schreiber und Edw
Unter Dach und Federführung der Willii AG, die in verschiedenen Bereichen des Nahrungsmittel-Handwerks mit erfolgreichen Konzepten agiert, werden die einstigen Ladenbau-Konkurrenten zu mindestens in diesem Verbund miteinander arbeiten und sich dadurch nicht mehr gegenseitig das Leben schwer machen.
Damit verknüpft sind Vorteile beim Eingehen auf Kundenwünsche, Gestaltung, Fertigung und Logistik sowie die Vermeidung ungewollter Design-Überschreitungen, die ansonsten zu unnötigen Auseinandersetzungen führen könnten. Für die potenziellen Kunden liegen die Vorteile unter anderem darin, aus einer Vielzahl von Techniken, Gestaltungen und Empfehlungen ohne Zwang vergleichen und auswählen zu können. Erwartet werden kann ein noch stärkeres Eingehen auf individuelle Wünsche und Vorstellungen.
Bei den vier Ladenbauern, die alle durch Inhaber, Geschäftsleiter oder Gesellschafter vertreten waren, handelt es sich um die akf Einrichtungen (Augsburg), Alpina Ladenbau (Darmstadt), Schrutka/Peukert (Kulmbach) und J.-L-Andrés (Meistratzheim/Elsass).
Geschäftsführer Wilfried C. Kurrat von der Willii AG kam dann sehr rasch zum Punkt und machte in der Diskussion deutlich, wie wertvoll für alle Beteiligten eine Kooperation sein könnte. Er verschwieg nicht, dass aus seiner Klientel nur ein Teil der Anfragen über Neu- oder Umbauten von Läden behandelt werden könne, weil es bisher einen solchen Pool nicht gegeben habe.
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