Aktuell

USA lassen bei GVO nicht locker


Washington (age). Die Vereinigten Staaten drängen bei wichtigen Produkten wie Rind- und Geflügelfleisch sowie gentechnisch veränderten Organismen (GVO) weiter auf einen verbesserten Marktzugang in der Europäischen Union. Im Wege stehen dem derzeit Verbraucherschutzvorschriften aus Brüssel.

In ihrem jährlichen Bericht an den Kongress in Washington kritisierte die US-Handelsbeauftragte Susan Schwab konkret die EU-Verordnungen zu Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von GVO. In einigen Fällen hätten diese belastenden Vorschriften den Marktzugang für Lieferanten aus den Vereinigten Staaten massiv eingeschränkt, heißt es in dem Bericht. Lebensmittelproduzenten hätten neue Rezepturen für ihre Produkte entwickelt, um auf die Nutzung der Biotechnologie zu verzichten.

Hersteller hätten sich besorgt aufgrund der notwendigen Suche nach teuren und nur beschränkt verfügbaren Alternativen gezeigt. Es werde erwartet, dass die EU-Vorgaben negative Auswirkungen auf eine ganze Reihe von US-Exporten hätten, darunter auch bei verarbeiteten Lebensmitteln, heißt es in dem Bericht. Sorge bereitet den Vereinigten Staaten ihr großes Defizit im Agrarhandel mit der Europäischen Union, das sich im vergangenen Jahr auf 7,18 Mrd. US-Dollar (5,37 Mrd. Euro) summierte.


Artikel vom 12.04.2007
Drucken 

Weitere Nachrichten aus Fokus vom 12.04.2007:

Einheitliche Kontrollen
Steuerreform selbst finanziert
Ermittlung der Bürokratielast
Umsätze und Erträge leicht verbessert
Rohstoffversorgung sichern
Gute Laune auf der Bühne
Die Funzel am Ende des Tunnels
Ein guter Trainer hat nichts zu verbergen
Belebtes Wasser – bessere Backwaren?
Stärkere Bereitschaft zu Investitionen

Kommentare

Aktuelle Meldungen aus Fokus


Abonnenten Bereich



Hilfe




Rezept der Woche

Tomaten-Brötchen
Rezept der Woche Gebäck mit Haferkleie und getrockneten Tomaten mehr ...




ABZ Newsletter

Nutzen Sie als Abonnent kostenlos unseren wöchentlichen Informationsdienst per E-Mail.

Jetzt anmelden!