Wirtschafts- & Firmeninfos
Tk-Backwarenhersteller expandiert weiter
Die Klemme AG baut am Stammsitz drei neue Produktionslinien auf

Das bestehende Werk in Eisleben wird für 50 Mio. Euro erweitert, auch mit Unterstützung der öffentlichen Hand. Foto: Klemme
„Nicht nur für das Mansfelder Land ist das eine erfreuliche Nachricht. Natürlich kann Klemme auf die Unterstützung der Landesregierung bauen“, verspricht Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff. „Das Land hat seine Förderrichtlinie geändert, auch Mehrfachförderungen von Unternehmen sind wieder möglich, wenn durch die Investition viele neue Arbeitsplätze in Sachsen-Anhalt entstehen. Und das ist hier eindeutig der Fall.“ Mit dem nunmehr fünften Werk der Klemme AG soll die Angebotspalette um drei Produktionslinien erweitert werden. Als ein nach eigenen Angaben führender europäischer Hersteller von Tiefkühlbackwaren reagiert Klemme damit auf die positive Marktentwicklung.
„Wir schaffen jetzt schon die Voraussetzungen, damit die Produktionskapazitäten auch in Zukunft mit der steigenden Nachfrage nach unseren Produkten mithalten können“, erläutert Dr. Frank Küntzle, Vorstand der Klemme AG.
Der Ausbau ermöglicht gleichzeitig eine Vergrößerung der Versandabteilung und der Verwaltungsräume. „Mit Eisleben stärken wir das geographische Herz unserer Standorte und sichern damit den Bestand all unserer Werke“, sagt Dr. Frank Küntzle. Die Betriebe in Mansfeld und Nordhausen werden durch die Investition logistisch besser mit den Werken in Eisleben verbunden.
Im Moment beschäftigt die Klemme AG ca. 800 Mitarbeiter an ihren drei Standorten in Mansfeld, Eisleben und Nordhausen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 86,3 Mio. Euro, und für dieses Jahr wird eine Steigerung auf ca. 100 Mio. Euro erwartet. Dieses Wachstum und genaue Marktbeobachtung seien es, die die Investition in das Unternehmen und die Region ratsam machen, erklärt Küntzle.
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