Fokus

Stimmen zur Messe

Internorga als uneinheitliches Trendbarometer


Hamburg (wo/wkr). An die sehr gute Stimmung auf der iba konnte die Internorga nicht ganz anknüpfen. Ein Teil der von der ABZ befragten Aussteller beklagte zudem einen Rückgang bei den Besucherzahlen und die Erweiterung der Ausstellerfläche mit dem Foyer Süd erwies sich nicht als gelungene Lösung.

Die Mehrheit zeigte sich aber mit dem Verlauf der Messe zufrieden. Angesichts des hohen Anteils von 89 Prozent Fachbesuchern konnten gute Kontakte die wohl geringeren Besucherzahlen in der Bäckerhalle aber kompensieren. Und darauf kommt es schließlich an.

Lutz Henning, Bäko Gruppe Nord:

„Die Resonanz auf unseren trendorientierten Produkt- und Sortimentsauftritt auf der diesjährigen Internorga war sehr positiv. Die Investitionsbereitschaft der Betriebe ist ungebrochen und stellt ein wichtiges Signal dar. Die Bäcker und Konditoren sehen gute Chancen für sich im Markt. Als führender Systemanbieter fördern und begleiten wir die Backbetriebe mit innovativen Konzepten. In diesem Sinn wurden die Kernkompetenzen der Bäko Gruppe Nord von unseren Fachbesuchern begeistert aufgenommen. Die optimale Markt- und Kundenorientierung bilden die Basis des umfangreichen Bäko-Leistungsspektrums.“

Karl Schmitz, Schapfenmühle:

„Wir wollen unsere jahrzehntelange Getreidekompetenz natürlich Bäckern im Norden vermitteln und da ist die Internorga die ideale Handwerksmesse. Mit dem Verlauf der Messe sind wir sehr zufrieden: Viele Besucher und gute Kontakte versprechen auch ein gutes Messenachgeschäft. Im Mittelpunkt des Interesses stand unsere Schapfen-Gerstensonne.“

Stefan Glunk, Wedeko:

„Die Internorga ist für uns eine ideale Messe, da wir hier genau die richtigen Zielgruppen erreichen. Und auch in diesem Jahr konnten wir überaus viele Besucher an unserem Stand beraten. Immer öfter suchen Bäcker nach einer Lösung, um ihre eigene, individuelle Werbung professionell zu gestalten. Unsere Systemlösung Visu-screen umfasst dazu ein komplettes Paket mit modernster Software und Hardware für die attraktive Präsentation von Werbemotiven via Bildschirmpanels in den Verkaufsstellen. Am PC in der Zentrale lässt sich zeitgenau in jeder Filiale die gewünschte Werbung präsentieren: z. B. der Snack des Monats.

Thomas Nolte,

Siebrecht Söhne KG:

„Mit unseren innovativen Brot- und Brötchenideen haben wir offenkundig genau den Nerv der Zeit getroffen: die Resonanz auf der Messe war sehr gut. Zwar war der Freitag als Auftakt sicher eher ruhig, aber die Qualität der Gespräche hervorragend. Die Internorga ist für den Außer-Haus-Markt die Informationsbörse schlechthin. Empfehlenswert ist da auch ein Besuch des Foodservice-Forums: Der oft und gern zitierte Blick über den Tellerrand hin zu den System- und Foodservice-Anbietern bietet bei diesem internationalen Kongress wertvolle Informationen.“

Dietmar Rabenstein,

Meister Kaffee:

„Die Internorga ist für uns sehr gut gelaufen. Die Resonanz auf unser neues Standkonzept war hervorragend und wir konnten mehr Abschlüsse tätigen als im vergangenen Jahr. Unsere Neupositionierung als Komplettanbieter rund um den Kaffee kommt offenbar gut an. Zudem kann von einem nach wie vor steigenden Interesse bezüglich des Kaffeegeschäfts gesprochen werden.“

René Riesner, Berner Ladenbau:

„Auch die Internorga 2010 hat gezeigt, dass die Branche in Ladeneinrichtungen investieren will. Zwar war die Zahl der Kontakte im Vergleich zum Vorjahr etwas geringer, aber die Qualität, wie man so schön sagt, hat sich erhöht. Für uns war es eine gute Messe. Wir hatten zahlreiche Kunden, die mit konkreten Projekten auf uns zu kamen und sich von unserem Standkonzept sichtlich inspirieren ließen. Das ist als deutliches Zeichen dafür zu werten, dass wir nicht nur mit unserem Motto ,Feel at home' den Nerv der Zeit getroffen haben. “


Artikel vom 24.03.2010
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