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Start unter neuen Vorzeichen

Die Sachsenback findet mit geänderter Konzeption künftig in Dresden statt: In diesem Jahr vom 11. bis 13. September


Dresden (dk). Zurück zu den Wurzeln – aber unter neuen Vorzeichen: Die Sachsenback soll mit einer neuen Konzeption an ihrem ursprünglichen Standort wieder den Stellenwert in der Messelandschaft erhalten, den sie aufgrund ihres wirtschaftlichen Umfeldes verdient. Wie sich die Veranstalter die neue Sachsenback im Jahr ihres 20jährigen Jubiläums vorstellen, haben sie jetzt der Fachpresse auf einer Konferenz in Dresden dargelegt.

Die bisher auf dem Leipziger Messegelände angesiedelte Regionalmesse war während und nach ihrer letzten Veranstaltung im Oktober 2008 von Ausstellerseite stark in die Kritik geraten, weil zu wenig Besucher den Weg in die Hallen gesucht hätten. Daraufhin zog sich die mitveranstaltende Bäko Nord zurück, was letztlich die künftige Durchführung der Sachsenback in Frage stellte. Diese Lücke konnte nun durch die Einbindung von drei mitteldeutschen Regional-Bäkos geschlossen werden. Die Veranstalter der neuen Sachsenback sind jetzt die Messe Stuttgart, der Landesverband Saxonia und die Bäko Ost, Mitteldeutschland und Erzgebirge-Vogtland.

Künftig alle drei Jahre

„Ich freue mich, dass wir mit einer neuen Konzeption frischen Wind in die Sachsenback bringen“, so Saxonia-Landesobermeister Michael Wippler. Wie diese dann konkret aussieht, stellten er und Peter Münzmay, Bereichsleiter Nahrungsmittel der Messe Stuttgart, dar. Künftig soll die Messe im Dreijahres-Rythmus stattfinden, und zwar immer im Jahr nach der iba. Auch habe man sich auf das kompakte Gelände der Messe Dresden festgelegt, das sich optimal für die Sachsenback eigne – von der Größe und vom Ambiente – wie die Veranstalter betonen. Mit dieser Festlegung kommt die Messe nun wieder an ihren Geburtsort zurück, wo sie nach der politischen Wende 1990, damals noch in Zelten, zum ersten Mal veranstaltet wurde.

Damit es nun soweit kommen konnte, wurde vom Verband und der Messe Stuttgart in der Veranstaltungsorganisation einiges verändert. Der für die Aussteller wichtigste Punkt dürfte die Reduzierung der Standmieten sein. Um durchschnittlich 25 Prozent sind die Kosten hier niedriger als auf dem Leipziger Gelände. Dies ermöglicht auch kleineren regionalen Zulieferfirmen die Teilnahme an der Messe, wie Peter Münzmay unterstrich. So werden über 200 Aussteller erwartet, darunter große Zulieferfirmen und Marktführer sowie 50 Unternehmen aus der Region. Das Angebotsspektrum bietet alles – vom klassischen Bäckersortiment bis zu Ladenbau, Snack-Zubehör sowie Heißgetränken. Bis jetzt seien 80 Prozent der Fläche schon fest gebucht, bis zur Eröffnung erwarten die Veranstalter ein volles Haus.

Den bisherigen Part der Bäko Nord übernehmen die drei sächsischen Regional-Bäkos, die sich verpflichtet haben, im Jahr der Sachsenback keine eigenen Hausmessen durchzuführen. Allein eine größere Hausmesse wolle und werde die Sachsenback aber nicht sein, wie Michael Wippler betonte: „Die Messe muss auf Grund des Angebots stark sein und eine wertvolle Kommunikationsplattform bieten.“ Denn der fachliche Austausch unter Kollegen ist enorm wichtig und wäre nur auf einem solchen Podium möglich.

Den Besuchern wird viel geboten: Auf der Messe gibt es ein Backforum, auf dem Vorführungen für Bäcker und Konditoren stattfinden. Zum ersten Mal wird eine Kinderbackstube geöffnet, in der die jüngsten Besucher bestens betreut werden, damit sich ihre Eltern in Ruhe dem Messebesuch widmen können. Ein Highlight der Messe werde am Samstagabend wieder der Bäckertreff, der als Messeparty „Elbflorenz“ für kurzweilige Stunden sorgen wird.


Artikel vom 14.07.2010
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