Wirtschafts- & Firmeninfos
Snacks im Kuchenregal
Ölz will mit einer höheren Lieferfrequenz wachsen
Dornbirn (p). Mehr Frische, mehr Frequenz in der Logistik und neue Produktsegmente – das sind die Eckpfeiler der neuen Ölz-Strategie, wie die Lebensmittelzeitung meldet. Auch der Einstieg in den Snack-Markt soll das Geschäft der Bäckerei zusätzlich beleben.
In Österreich ist der Vorarlberger Hersteller von Hefeteigen, Feingebäcken, Kuchen und Toastbroten Marktführer im Segment der feinen Backwaren. „In Deutschland sind wir nur noch ein Nischenanbieter“, erklärt Bernhard Ölz, Geschäftsführer der Meisterbäckerei Ölz GmbH. Dennoch sieht er im Nachbarland großes Potenzial. Im vergangenen Jahr hat die Meisterbäckerei Ölz GmbH rund 125 Mio. Euro umgesetzt. Das entspricht einem Plus von rund 10 Prozent. Die Exportquote lag bei 25 Prozent. „Dabei ist Deutschland für uns der mit Abstand wichtigste Auslandsmarkt“, erläutert Ölz.
Ein regionaler Schwerpunkt liegt dabei in Süddeutschland. „Im Saarland, in Bayern und Baden-Württemberg sind wir mit einem größeren Sortiment vertreten und vertreiben unsere Produkte auch über einen eigenen Frischedienst“, sagt Ölz.
Im norddeutschen Raum läuft der Vertrieb über Harry Brot. Teil der neuen Unternehmensstrategie ist auch eine Ausweitung des Produktportfolios auf neue Segmente.
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