Wirtschafts- & Firmeninfos

Schwieriger Neustart

Ruppiner Feingebäck setzt auf Werksverkauf


Neuruppin (kke). Kokosbusserl, Pariser Waffeln, Edelbutterspitz-Gebäck, Pandabärchen mit Schokoladenrückseite und Biokekse mit Hafergeschmack – das Sortiment der Neuruppinger Keksfabrik ist umfangreich. Der Absatz jedoch lief zuletzt so schleppend, dass die Ruppiner Feingebäck GmbH im Gewerbegebiet Treskow Anfang des Jahres Insolvenz anmelden musste.

Danach hat Wolfgang Förstel das Programm und die alten Rezepte mit seiner neuen Firma, der Forac GmbH, übernommen und will ehemals international bekannten Namen weiterführen. Doch Kekse sind heutzutage schwer zu verkaufen. In der Firma arbeitet ehemalige Mitarbeitern der Ruppiner Feingebäck GmbH als geringfügig Beschäftigte, die Backöfen laufen nur noch zwei oder drei Tage im Monat. Sie versuchen, den Namen Ruppiner Feingebäck wieder bekannter zu machen und ziehen durch Hotels in Berlin. Bekannteste Produkte sind die Kekstaler, neu die Bioschiene „Terra Aurum“. In Treskow gibt es die Waren bislang lediglich im Werksverkauf. Das wird sich aber demnächst ändern, zumal das kleine Stehcafé im Laden bereits einlädt.


Artikel vom 25.08.2006
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