Trends & Märkte
Schweizer Brotkonsum
Pro-Kopf-Verbrauch von Backwaren steigt leicht an
Bern (p). Im letzten Jahr betrug der Mehlausstoß der inländischen Produktion gemäß dem neuesten Marktbericht Getreide des Bundeamts für Landwirtschaft 369.539,5 t. Dies sind gegenüber dem Vorjahr 1215 t und gegenüber 2004 sogar 2.859 t mehr.
Der Mehlverbrauch aus Selbstversorgung und „Verkauf ab Bauernhof“ wird auf 8000 t geschätzt. Interessant ist, dass trotz der höheren Getreidepreise in der Schweiz der Ausfuhrüberschuss für Vormischungen und Halbfertigprodukte 2006 um 5963 t auf 38.668 t angestiegen ist.
Daraus resultiert ein Mehlverbrauch im Inland von 33.8871 t oder 45,1 kg Mehl pro Person und Jahr. Der Brot- und Backwarenkonsum beträgt gemäß den Berechnungen des Bundesamts für Landwirtschaft 133 g pro Person und Tag. Das sind gegenüber dem Vorjahr 3 Gramm mehr. Das tönt nach wenig. Pro Person und Jahr macht das jedoch inklusiv der brotähnlichen Gebäcke 49,2 Kilo oder eben 1,1 Kilo pro Person und Jahr mehr als im Vorjahr.
Außer-Haus-Verzehr sinkt
27,5 Kilo aller Brotwaren – das sind 56 Prozent – werden gemäß dem Marktbericht zu Hause konsumiert. Die restlichen 21,1 Kilo verzehren Frau und Herr Schweizer außer Haus. Erstaunlich ist, dass der Ausserhauskonsum gegenüber dem Vorjahr 0,9 Kilo gesunken sein soll, währende die Hausverpflegung um 2 Kilo gestiegen sei.
Der Konsum von Dauerbackwaren mit einer Haltbarkeit von über einem Monat scheint mit 15 Gramm pro Person und Tag sehr stabil. Der größte Posten sind Standardbiskuits.
2006 wurden 41.289 t Dauerbackwaren verkauft. Davon waren 76 Prozent Schweizer Produkte und die restlichen 24 Prozent Importprodukte.
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