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SHB sieht sich weiter auf gutem Weg

Sach- und Haftpflichtversicherung des Bäckerhandwerks schloss 2004 mit einem Plus


Königswinter (p). Höchst zufrieden zeigte sich der Aufsichtsratsvorsitzende der Sach- und Haftpflichtversicherung des Bäckerhandwerks (SHB), Heinz Kugel, über das abgelaufene Jahr 2004. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, sieht sich Kugel darin bestätigt, dass es der SHB auch in einem von rückläufigen Umsatzzahlen geprägten Markt durch Fachkompetenz und mit Produkten, die auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtet sind, gelingt, erfolgreich zu wirken. Als weiteren Hauptgrund sieht Heinz Kugel den Erfolg in der engen Zusammenarbeit zwischen den Betriebsinhabern (immerhin kommt der überwiegende Teil der SHB-Kunden aus dem Bäckerhandwerk), dem Außendienst, der größtenteils aus Bäckern besteht, und der Geschäftsleitung. Kurze Dienstwege erhöhen die Leistungsfähigkeit, die dem Bäckerhandwerk zu Gute kommt.

Natürlich habe auch die SHB mit den wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Bäckerhandwerk zu kämpfen. So mussten auch im Jahr 2004 Beitragsforderungen durch Isolvenzen oder Beiträge aufgrund von Kündigungen wegen nicht gezahlter Beiträge ausgebucht werden, so der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Fröhlich. Die Ausbuchungen bewegten sich exakt auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Schadenquoten insgesamt hätten sich positiv entwickelt. Eine Ausnahme bilde jedoch die Sparte Haftpflichtversicherungen. Hier sei ein weiterer Anstieg der Schadenquote auch im Jahr 2004 auf immerhin 98Prozent zu verzeichnen. Das versicherungstechnische Geschäft schloss mit einem Plus von 271.000Euro ab.

Auch in 2004 war die deutsche Wirtschaft durch den schwachen Kapitalmarkt gezeichnet. Die Erträge aus Kapitalanlagen waren leicht rückgängig. Trotzdem konnte im nicht versicherungstechnischen Bereich ein positives Ergebnis von 29.000 Euro erwirtschaftet werden.

Die Mitgliedervertreterversammlung entschied einstimmig, den Betriebsgewinn in Höhe von 192.000 Euro nach Steuern dem Sicherheitsfonds zuzuführen, um die SHB auch mit Blick auf mögliche Großschäden mit einem ausreichenden Kapitalpolster auszustatten.

Satzungsgemäß endete die Amtszeit der Aufsichtsratsmitglieder Heinz Kugel, Lahnstein; Gerd Sailer, Stuttgart und Wolfgang Schlösser, Bonn. Sie wurden einstimmig in ihrem Amt wieder gewählt. Aus Altersgründen sind die Mitgliedervertreter, Günter Markus (Stv.), Verband Hessen und Günter Hansen, Verband Schleswig-Holstein/Hamburg, ausgeschieden. Die Mitgliedervertreterversammlung wählte als Nachfolge Thomas Wolf (Stv.), Verband Hessen und Jens-Peter Fink, Verband Schleswig-Holstein/Hamburg.

Nicht zur Wiederwahl bereit standen Richard Becker (Stv.), Verband Rheinland und Uta Schroer-Navel, Verband Westfalen. Als Nachfolger wurden gewählt Arnulf Becker (Stv.), Verband Rheinland und Ernst Zimner, Verband Westfalen. Aus der Mitgliedervertreterversammlung ausgeschieden und einstimmig wieder gewählt wurden Walter Bauer (Stv.), Verband Bayern; Reiner Bauer, Verband Bayern; Manfred Kerschbaum (Stv.), Verband Bayern; Wolfgang Schäfer, Verband Hessen; Christoph Markmann, Verband Rheinland; Gunter Wick, Verband Rheinland; Gerhard Zorn (Stv.), Verband Rheinland und Herbert Raths, Rheinland.


Artikel vom 06.07.2005
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