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Rechtstreit um Branchensoftware
Rennebarth GmbH und Programmierer im Clinch / Trennung von ZV rechtskräftig

Auf der iba 2009 in Düsseldorf präsentierten Frank Rennebarth (links) und André Weichert eine Demoversion von bro:Tplus. 2.0. Jetzt liegen sie rechtlich miteinander im Clinch. Foto: Kauffmann Foto: Kauffmann
Amin Werner, Geschäftsführer des ZV legt dazu Wert auf die Feststellung, dass Rennebarth keinen Rechtstreit gegen den ZV gewonnen hat. Im Gegenteil, man habe sich von Rennebarth getrennt, und diese Trennung sei vor dem Landgericht Berlin auch als rechtskräftig bestätigt worden. Außerdem sei ihm die Nutzung der Wort-Bild-Marke brot:Tplus untersagt worden.
Der momentane Rechtstreit läuft zwischen der Rennebarth GmbH und André Weichert, dem Programmierer, jetzt in Diensten des Zentralverbands, der sich wie folgt zu den Vorwürfen äußert: „Das Kalkulationsmodul war und ist nicht gelöscht. Es war zum Zeitpunkt der Verhandlung zu Optimierungszwecken lediglich ausgeklinkt und sollte für eine endgültige Produktversion besser und stabiler gestaltet werden. Im Übrigen war es nie mein Ziel, jemanden zu schädigen, wie mir unterstellt wird. Mein Ziel war es immer, gemeinsam mit Rennebarth und dem Zentralverband ein tolles Programm auf die Beine zu stellen.“
Wie es nun mit brot:Tplus 2.0 weiter geht, steht in den Sternen. Der Rechtstreit zwischen Rennebarth und Weichert ist noch am Laufen. Eine weitere Zusammenarbeit ist praktisch ausgeschlossen. Das Tuch zwischen dem Zentralverband und Rennebarth ist zerschnitten.
Die nächste Verhandlung findet Anfang August statt.
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