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Quo vadis Backbranche?
Zweiter Deutscher Backkongress 2009 wartet in Wiesbaden mit spannenden Themen und Top-Referenten auf

Über 200 Teilnehmer aus unterschiedlichen Branchen wie LEH, Industrie, Bäckerhandwerk und Foodservice informierten sich über die Trends, Marktchancen und Backwarenmarkt auf dem ersten Deutschen Backkongress.
Die Backbranche präsentiert sich spannender als je zuvor und das liegt derzeit weniger an den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern an der Beweglichkeit und Schnelligkeit, mit der die Akteure am Markt agieren, um neue Umsätze zu generieren; auch jenseits ihrer Kernkompetenz oder bestehender Flächen:
Komplexe Märkte
McDonald's fährt eine erneute Offensive, um das Frühstücksgeschäft zu erobern, der LEH backt nicht nur frische Brötchen in den Bake-off-Stationen der Märkte, sondern schickt sich an, auch die eigene Vorkasse mit Backwaren zu bedienen, nämlich aus der eigenen Produktion. Bäckerfilialisten suchen entsprechend neue Umsätze mit Coffee-Shop-Konzepten, Frischeis, entdecken die Konditoreiware neu, und forcieren das zum Zukunftsmodell avancierte Bäckerbistro: Der „kochende Bäcker“ ist längst Realität, um Umsatzrückgänge bei Brot und Brötchen zu kompensieren. „Erlebniswelten inszenieren“ lautet ein Zauberwort für großdimensionierte Outlets von Bäckereifilialisten in Alleinlage, die auch fern ab der Vorkasse Kunden durch ein vielseitiges, attraktives Angebot locken. Eine brisante Mischung, die sicher das freilich abgegriffene Schlagwort einer Branche im Umbruch auf den Plan ruft.
Ob überhaupt und wenn ja, welche Auswirkungen die Wirtschaftskrise auf den Backwarenmarkt nimmt. Zwar erweist sich der private Konsum insgesamt derzeit als stabil, aber das kann 2010 angesichts steigender Arbeitslosenzahlen ganz anders aussehen.
Und die Deutschen scheinen quasi von Natur aus ohnehin mit einem Gen ausgestattet, dass Ihnen Sparsamkeit beim Einkauf von Lebensmitteln auferlegt. Denn im europäischen Vergleich fallen sie bei Verbraucherstudien in punkto Preisbewusstsein stets aus dem Rahmen, geben auffallend wenig Geld für gute Lebensmittel und Genuss aus. Gehen also Discounter wie Lidl und Aldi mit ihren Frischbackkonzepten und die originären Discountbäcker als Gewinner aus der Krise hervor? Es scheint so, doch was wird aus den Megatrends Gesundheit, Genuss und dem in der Krise neuentdeckten „ich gönn mir was“? Gönnen sich die Deutschen auch weiter die conveniente Versorgung unterwegs, sprich kann der Außer-Haus-Verzehr weiter zulegen?
Die Kaffeetrinker mit dem Pappbecher to go in der Hand, sind bereits hart umkämpft, aber sie müssen sich den Cappuccino auf dem Weg zur Arbeit auch leisten können. Der deutsche Backkongress in Wiesbaden bietet zu diesen Fragen eine ungewöhnlich attraktive Informationsplattform, schließlich treffen hier wie nirgendwo anders die unterschiedlichsten Wettbewerber aufeinander. Diese brisante Mischung zeichnet den Deutschen Backkongress in der Kongresslandschaft ganz besonders aus.
„LEH und Bäckerei-Filialisten kämpfen um die Pole-Position im Backmarkt von morgen - Wer wird gewinnen?“, heißt es in der Programmvorschau des Kongresses. Ganz sicher eine zentrale Frage, auf die die Referenten Antworten geben; aber da sind ja auch noch die Systemgastronomen, das Bäckerhandwerk und die Tankstellen, die allesamt um die Gunst der Verbraucher buhlen.
Spannende Vorträge von bekannten Keynote Speakern und neuen Referenten mit frischen Konzepten sind in Wiesbaden garantiert. Weitere Informationen zu Themen und Referenten finden Sie auf Seite 29 dieser Ausgabe sowie auf der Homepage der ConferenceGroup.
Informationen:
www.conferencegroup.de
Telefon: 069 75953000
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