Trends & Märkte
Profilierung ausgebaut
Anuga-Veranstalter mit der Messe sehr zufrieden
Köln (p). Eine überaus positive Bilanz zog die internationale Ernährungswirtschaft zum Abschluss der 29. Anuga in Köln.
Rund 163.000 Fachbesucher aus 175 Ländern nutzten die Gelegenheit, sich über das Angebot von 6607 ausstellenden Unternehmen aus 95 Ländern umfassend zu informieren. Die Besucherzahl stieg damit gegenüber der Vorveranstaltung um zirka drei Prozent (2005: 158.817 Fachbesucher).
Für Wolfgang Kranz, Geschäftsführer der Koelnmesse, ist vor allem aber die Qualität der Fachbesucher ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg der Anuga: „Neben den Top-Entscheidern und Einkäufern aller deutschen und der meisten ausländischen Handelsketten, waren auch die relevanten Fachleute und Entscheider aus dem Außer-Haus-Markt in Köln. Dementsprechend intensiv und effektiv waren die Gespräche.“
„Auch aus der Sicht des Handels wurden die hohen Erwartungen in die führende Messe für Nahrungsmittel und Getränke voll und ganz erfüllt“, so Dierk Frauen, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Lebensmittelhandels e.V. (BVL), Berlin: „Nicht nur innovative Produkte und Handelskonzepte standen im Mittelpunkt, sondern auch wichtige Brancheninitiativen rund um Qualitätssicherung und gesunde Ernährung. Vor allem die starke Präsenz hochkarätiger Politiker aus dem In- und Ausland unterstrich die große gesellschaftspolitische Bedeutung der Anuga.“
„Die Anuga hat der Branche eine einmalige Chance geboten, Leidenschaft für deutsche Lebensmittel zu zeigen“, unterstrich Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE). „Die Profilierung der deutschen Ernährungsindustrie als zuverlässiger, leistungsfähiger Partner im internationalen Food-Business konnte weiter ausgebaut werden. Die Ernährungsindustrie hat die Anuga 2007 auch genutzt, um dem deutschen Lebensmittelhandel ihre Innovationen und neuen Konzepte vorzustellen. Die Preissituation und die Notwendigkeit, der Öffentlichkeit die Gründe für die moderaten Erhöhungen darzulegen, standen im Mittelpunkt vieler Gespräche.“
Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählten neben Bio-Produkten die Trendthemen Health & Functional Food, Wellness-Produkte sowie Convenience. Die Trends wurden sowohl für Abnehmer im Handel als auch im Außer-Haus-Markt ausführlich dargestellt.
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