Meinung
Prinzipielle BeitragsallergieKommentar
Aber lassen wir mal die Kirchensteuer im Dorf. Abgesehen von den segensreichen Serviceleistungen, die häufig etwas ausgeblendet werden – immerhin werden regionale Wirtschaftskreisläufe unterstützt. Denn zumindest Mitarbeiter dieser Institutionen haben finanziell das Potenzial, beim örtlichen Bäcker ihre Brot und ihre Brötchen zu kaufen. Vom Finanzamt möchte ich hier gar nicht reden. Aber es sollte schon kurz auf das krisensichere System der Kurzarbeit bei permanenter körperlicher Anwesenheit und vollem Lohnausgleich hingewiesen werden.
Bei allem Verständnis für die zunehmende Beitragsallergie – um welche Summen handelt es sich denn und wie steht es um die Solidargemeinschaft? Auf dem Verbandstag in Niedersachsen/Bremen (siehe Seite 10) entwickelte sich eine recht lebhafte Diskussion um die Beitragserhebung. Nach dem Motto: Allen Menschen Recht getan ist eine Kunst, die niemand kann. Durchschnittlicher Jahresbeitrag 294 Euro. Beitrag für die Werbegemeinschaft etwa 100 Euro. Vorgeschlagener Zusatzbeitrag für Werbung im Verband 30 Euro jährlich, zum Beispiel. Kleinvieh macht eben auch Mist. Fazit: Der Verband wäre schon recht, wenn der Beitrag nicht wäre – prinzipiell meine ich.
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