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Preiswert essen bei Ikea

Food-Anteil soll ausgebaut werden / Expansion geplant


Frankfurt (ke). Die schwedische Möbelhauskette Ikea hat zum 1. September abgelaufenen Geschäftsjahr nach vorläufigen Berechnungen ihren Umsatz um 11,2 Prozent auf 2,77 Milliarden Euro gesteigert. Laut Deutschland-Chef Werner Weber sollen die in 2004 durchgeführten Preissenkungen von durchschnittlich sechs Prozent im Möbelsektor in diesem Jahr um vier Prozent weitergeführt werden. Ikea investierte in beiden Jahren zusammen 230 Millionen Euro in die Preissenkungen.

Auch der Lebensmittelbereich von Ikea hat mit einem Plus von 15,5 Prozent auf 141 Mio. Euro zugelegt. Der Restaurantbereich trug mit 122 Mio. Euro zum Umsatz bei. Ikea verkauft die vorwiegend schwedischen Spezialitäten im Kassenbereich seiner Möbelhäuser. Der Lebensmittelhandel profitiert von den Restaurants, die auch von Kunden besucht werden, die gar keine Möbel kaufen. Hier lockt z.B. preiswertes Frühstück ab 1,50 Euro für zwei Brötchen, Käse, wahlweise Lachs oder Salami, dazu Kaffee, so viel man trinken kann. Seit letztem Jahr bietet der IFS (Ikea Food Service) auch biologisches Essen, dessen Anteil in den Restaurants derzeit um die fünf Prozent liegt, mittelfristig aber auf rd. zehn Prozent gesteigert werden könnte – das sind 7000 verkaufte Portionen pro Monat pro Haus. Zukünftig soll der Food-Anteil mit Eigenmarken weiter ausgebaut werden.

Wie es in einer aktuellen Pressemeldung heißt, will der Möbelkonzern seine Investitionen in Deutschland weiter auszubauen und seinen Marktanteil von derzeit acht Prozent aufstocken. Deutschland ist der wichtigste Markt des Unternehmens, das hier im vergangenen Jahr in 35 Möbelhäusern 11.650 Mitarbeiter beschäftigte.

Für weiteres kontinuierliches Wachstum werde man im Schnitt jedes Jahr zwei bis drei neue Möbelhäuser eröffnen und die bestehenden modernisieren.

Bis Frühjahr 2007 sind neue Einrichtungshäuser in Erfurt, Koblenz, Hannover, Frankfurt und Augsburg geplant. In Dortmund soll zudem für 135 Mio. Euro ein für ganz Europa zuständiges Verteilzentrum entstehen.


Artikel vom 25.08.2005
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