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OECD will mehr Wettbewerb
Berlin (hk). Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat mehr Wettbewerb im Binnenmarkt angemahnt. In Ihrem Wirtschaftsbericht für Deutschland erklärt die OECD, es bestehe noch beträchtlicher Spielraum für eine wettbewerbsfreundlichere Gestaltung der Regulierung der Güter- und Dienstleistungsmärkte.
Die Experten empfehlen, mehr Privatisierung öffentlicher Betriebe, Abbau von Bürokratie und Lockerung des Beschäftigungsschutzes. Sie sprechen sich aber auch dafür aus, die qualifikationsbezogenen Zugangsvoraussetzungen im Handwerk abzuschaffen: „Das allgemeine Wettbewerbsrecht sollte nicht zum Schutz kleiner Unternehmen eingesetzt werden.“
Während diese Ansicht der Experten der in Paris ansässigen Organisation nicht nach genauer Kenntnis der Zusammenhänge in diesem Wirtschaftsbereich in Deutschland anmutet, klingt eine weitere Forderung der OECD wiederum plausibel: Druck auf Arbeitssuchende erhöhen und Arbeitsmarkt weiter flexibilisieren.
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