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Non-Food belastet Filialen

Tchibo will Restposten schneller abziehen


Hamburg (kke). Der Kaffeeröster und Handelskonzern Tchibo GmbH rechnet für 2006 und 2007 nach Jahren überproportionalen Wachstums mit einem Einbruch des operativen Gewinns im Kerngeschäft. Die Tchibo Holding AG, zu dem auch eine Mehrheitsbeteiligung am Kosmetikkonzern Beiersdorf gehört, zählt zu den größten Konsumgüterunternehmen in Deutschland. Sie hatte im Vorjahr einen operativen Gewinn von knapp 870 Mio. Euro erzielt.

Der Rückgang soll, der Financial Times Deutschland zufolge „prozentual im unteren zweistelligen Bereich“ liegen. Grund für Holdingchef Dieter Ammer, das Konzept der Geschäfte zu renovieren. So sei die zunehmende Schwemme unverkaufter Ware ein zentrales Problem des Einzelhandels. Tchibo will in den nächsten Wochen den Bestand an Non-Food-Restartikeln rasch und dauerhaft abbauen. Gleichzeitig soll in den kommenden zwei Jahren die Marke Tchibo wieder aufgefrischt werden. Die Geschäfte sollen mit ihren wöchentlich wechselnden Produkten mehr Überraschungseffekte liefern.


Artikel vom 26.10.2006
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