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Mühle wieder in Betrieb
Gut Rosenkrantz investiert im Sinne von kurzen Wegen

Mühlenbetreiber Ernst-Friedemann Freiherr von Münchhausen erklärt Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Dr. Christian von Boetticher, Bioland-Landesgeschäftsführerin Carola Ketelhodt und Neumünsters Oberbürgermeister Hartmut Unterlehberg (links
Bisher musste das in Neumünster aufbereitete und gelagerte Getreide zum Mahlen rund 80 Kilometer gefahren werden. „Kurze Wege und damit weniger Transportkosten waren der Hauptgrund dafür, die stillgelegte Mühle wieder zu aktivieren“, sagt Ernst-Friedemann Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer der Handelsgesellschaft Gut Rosenkrantz. 200.000 Euro kostete die Modernisierung der Mühle. Die Instandsetzungsarbeiten haben zwei Monate gedauert. An den Investitionskosten hat sich die Wirtschaftsförderung Schleswig-Holstein beteiligt.
Durch die Getreideverarbeitung in der eigenen Mühle übernimmt Gut Rosenkrantz einen weiteren Verarbeitungsschritt in der Wertschöpfungskette vom Korn zum Brot. Einen Teil des Getreides liefert das Bioland-Gut Rosenkrantz in Schinkel bei Kiel. In der Handelsgesellschaft in Neumünster wird es getrocknet, gereinigt, gelagert und nun auch gemahlen.
Auf 18 Walzenstühlen können in einer Schicht täglich 20 Tonnen Weizen, Dinkel oder Roggen gemahlen werden. Damit ist die Mühle die zweitgrößte in Schleswig-Holstein und die größte Bio-Mühle im Land. Ziel ist es, den Betrieb langsam auf 8000 Tonnen im Jahr zu steigern.
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